Heiko

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  • als Antwort auf: Letzter Wintertipptag: 10381 am So. Filmriss? #19307
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    da sich bis jetzt noch niemand aus dem aktiven Betrieb der FU geäußert hat: Dort gab es ein großes technisches Problem, das nach meiner Vermutung zumindest die Ursache für die bislang fehlende Datenübertragung ist. Ob die Daten „an sich“ irgendwo liegen (sollten ja redundant ermittelt worden sein) und nachgeliefert können, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Bitte um Korrektur SD1 für Sonntag in Berlin #19259
    Heiko
    Moderator

    Danke Thomas!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Herbst 2024 – Die Sieger: #19204
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    da schließe ich mich gerne an und gratuliere allen (besonders den Menschen) auf den jeweiligen Treppchen!

    Ein schönes zweites Adventswochenende und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: 3 Synoptiker des Jahres in Hamburg ausgezeichnet #19170
    Heiko
    Moderator

    Herzlichen Glückwunsch Euch dreien auch von mir zu dieser brillanten Auszeichnung!

    Euch allen ein schönes Wochenende; das Herbstwetter hat ja einiges zu bieten!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Sommer 2024 – Die Sieger: #19136
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    schließe mich an und gratuliere allen auf den Treppchen!

    Schönes Wochenende und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wetterturnier 2.0: Bug-Reports #19091
    Heiko
    Moderator

    Danke Schmelzi und Georg!

    „Die Werte sind sicher beizubringen!“

    „Bei Sd, fx und Tmax fehlen leider Daten.“

    Was machen wir nun?

    (Ich selbst bin leider schon seit längerer Zeit, da mittlerweile (haupt-) beruflich außerhalb „des Wetters“, nicht (mehr) an der Quelle; das der Vollständigkeit halber.)

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wetterturnier 2.0: Bug-Reports #19087
    Heiko
    Moderator

    Servus in die Runde,

    ist denn bekannt, warum am letzten Wochenende bei der Auswertung für Berlin so viele Werte aus Schönefeld fehlen?

    Danke und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Frühling 2024 – Die Sieger #19070
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    Gratulation an alle auf den Treppchen! Beeindruckend, dass überall die MOSse von den jeweiligen ersten Plätzen ferngehalten werden konnten und in drei Städten gar nicht in der Spitzenwertung auftauchen!

    Viel Spaß bei den weiteren Sommertips und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Vorletzter Spieltag im Frühling 2024 #19065
    Heiko
    Moderator

    Danke, lieber Georg,

    ja, über Langeweile beim Wetter kann man sich nicht beschweren.

    Bitte sei(d) so nett und korrigiert die Donnerstags- und Freitags-Werte der Vollständigkeit halber auch noch beim Sonntag, danke!

    11,0 l/qm als höchster Stundenwert beim Freitag sind ja nebenbei auch ordentlich.

    Bei der Gelegenheit auch Gratulation an Georg zum Tagessieg und Euch allen viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Vorletzter Spieltag im Frühling 2024 #19062
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    danke erst einmal noch an Georg und Sven für Eure Wetterbesprechung!

    Ein kleiner Fehler fiel mir beim Donnerstag in Berlin auf. Wenn der 24-stündige RR messbar war, kann der höchste einstündige RR nicht 0,0 l/qm gewesen sein.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: 2. Spieltag im Mai #19053
    Heiko
    Moderator

    Danke, lieber Georg,

    gut zu wissen, dass es an der 10381 keine technischen Probleme o.ä. gibt, denn an diesem Wochenende steht ja auch im Berliner Raum mal wieder messbarer RR auf dem Plan.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: 2. Spieltag im Mai #19050
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    der Vollständigkeit halber: Bei Berlin-Dahlem steht bei der 24-stündigen Niederschlagsmenge vom Sonntag (12.5.2024) nach wie vor ein Strich. War / ist da etwas kaputt?

    Danke, viele Grüße und für dieses Wochenende allen viel Spaß beim Tippen,
    Heiko.

    als Antwort auf: Winter 2023/2024 – Die Sieger #18966
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    auch von mir Gratulation an alle auf den Treppchen, besonders denen, die MOS Paroli bieten oder sich zumindest neben MOS auf die Treppchen quetschen konnten!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Letzter Winterspieltag #18959
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde und vielen Dank für die Wetterbesprechung!

    In Berlin war mein Highlight heute Abend bzw. ab dem Nachmittag ein schöner Cb cal, cap inc, der zunächst sogar im Südosten Berlins kräfige Schauer und Gewitter brachte, während es im Südwesten heiter und trocken war, und der im Verlauf, dann schon über Polen liegend, Wetterleuchten in Berlin nach sich zog.

    Was ist mit den Daten des Sonntages aus Dahlem?

    Bitte seid so nett und korrigiert auch noch den Wind vom Sonnabend aus Berlin, 24-stündige Böen von 0,0 vs. 20,6 m/s erscheinen wenig plausibel. 🙂

    Danke und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Synoptiker des Jahres 2023 #18951
    Heiko
    Moderator

    Herzlichen Glückwunsch an unseren Achentaler zur Goldmedaille, und Gratulation auch an alle weiteren Nominierten!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Vorletzter Winterspieltag #18950
    Heiko
    Moderator

    Servus lieber Georg, hallo in die Runde und (im doppelten Sinne) guten Morgen,

    ich war wohl ob des (vor-) frühlingshaften Wetters heute in Berlin schon im Sommerzeitmodus – irgendeine Ausrede muss man ja haben. 🙂

    Euch allen ein schönes Wochenende und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Jahressieger & 1. Spieltag 2024 am 05.01.2024 #18897
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    auch von mir herzlichen Glückwunsch an alle auf den Treppchen, vor allem den vielen Nicht-MOSsen!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: 1. Spieltag 2024 #18889
    Heiko
    Moderator

    Danke lieber Georg, und an Euch alle auch von mir ein schönes und gesundes Neues Jahr!

    Hier in Berlin wurde es heute früh – nachdem gestern Abend zumindest kurzzeitig die Wolken soweit aufgerissen waren, dass man den Wintersternenhimmel beobachten konnte – weiß, bei genauerer Betrachtung bzw. Begutachtung auf den Straßen zum Teil matschig, und gegen Mittag hatte sich der leichte bis mäßige Schneeregen in Regen verwandelt; auf meinem kurzen Fußweg im Südwesten nicht gefrierend.

    Freue mich schon auf die kalte und zum Sonntag zunehmend trockene Luft aus Nordosten und wünsche Euch ein schönes Wochenende!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Finaler Spieltag 2023 #18860
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    und vielen Dank für Eure Wetterbesprechung!

    Euch allen schöne Weihnachten und auch schon mal einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

    Viele Grüße aus dem windigen Berlin,
    Heiko.

    als Antwort auf: Herbst 2023 – Die Sieger: #18820
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    und herzlichen Glückwunsch allen – v.a. den vielen menschlichen Tippern – auf den Treppchen!

    Viele Grüße aus dem verschneiten Berlin zum meteorologischen Winteranfang und ein schönes erstes Adventswochenende,
    Heiko.

    als Antwort auf: Schräge Tipps dreier Teilnehmer(innen)? #18815
    Heiko
    Moderator

    Eben! 🙂

    als Antwort auf: Schräge Tipps dreier Teilnehmer(innen)? #18813
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    diesmal hat sich unser User snowthom in Berlin ge- oder verirrt.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Schräge Tipps dreier Teilnehmer(innen)? #18807
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    dieses Wochenende haben sich „cevirmax“ und „hendriks“ versehentlich nach Berlin verirrt.

    Schönes Wochenende und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Schräge Tipps dreier Teilnehmer(innen)? #18799
    Heiko
    Moderator

    Danke, lieber Georg,

    das klingt plausibel – auf die Idee vertauschter Städte bin ich nicht gekommen. 🙂

    Viele Grüße in den Süden,
    Heiko.

    als Antwort auf: Fehler bei Eingabe Berlin fx am Sonntag #18770
    Heiko
    Moderator

    Witaj Dawid,

    dziękuję za wiadomość – nie ma problemu! 🙂

    Pozdrawiam,
    Heiko.

    als Antwort auf: Fehler bei Eingabe Berlin fx am Sonntag #18768
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    bei der Durchsicht der Tipps in Berlin fielen mir teils kuriose Werte von „Dawid“ auf, durch die ich in erster Linie über „Petrus“ aufmerksam wurde – ob das so gewollt ist oder Tippfehler?

    Beispiel:
    Höchster stündlicher Niederschlag am Sonntag 5,0 l/m²
    24-stündige Niederschlagssumme am Sonntag 0,0 l/m²

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende Euch allen,
    Heiko.

    als Antwort auf: Sommer 2023 – Die Sieger #18758
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde und Gratulation an die Gewinner(innen), besonders die menschlichen!

    Viele Grüße zum sehr warmen bis heißen zweiten Septemberwochenende,
    Heiko.

    als Antwort auf: Frühling 2023 – Die Sieger #18640
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    auch von mir (*) Gratulation an alle, insbesondere von der Sorte Homo Sapiens, die es aufs Treppchen geschafft haben!

    * = Da ich, zum Glück, wieder als Wetterfrosch in Vollzeit (WetterWelt Kiel, aber Homeoffice aus Berlin) tätig bin, habe ich leider wenig Zeit fürs Wetterturnier übers reine Tippen und Auswerten hinaus – freue mich, dass aber das Forum weiter aktiv und teils aktiver als vor ein paar Monaten ist!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Synoptiker des Jahres 2022 #18545
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde und herzlichen Glückwunsch an unseren Gewinner Sven, dem ich meine Stimme gegeben habe! Verdienter Sieg, auch den weiteren Platzierten / Nominierten Gratulation!

    Gestern war ich mal wieder auf dem Brocken im Harz, hatte zuletzt zwei Wetterbesprechungen „geschwänzt“, und möchte Euch kurz berichten: Von Berlin bis zum Harz schien die Sonne bei trockenem Wetter durch einen dünnen Altostratus. Bis nach Halberstadt lag kein Schnee, ab da zumindest leicht überzuckerte Landschaft. In Wernigerode setzte – nach zuvor auf meiner Fahrt trockenem Wetter – leichter Schneefall ein, der für die nächsten Stunden, teils mit mäßiger Intensität, fast durchgehend anhielt. Ab Schierke war ich zu Fuß unterwegs, hin auf dem anspruchsvolleren Eckerlochstieg, zurück über die Brockenstraße. Bis vielleicht drei Kilometer vor dem Gipfel waren die Wolken weiterhin vom Typ „translucidus“, die Landschaft war natürlich tief verschneit und neben den von den hungrigen Borkenkäfern in Mitleidenschaft gezogenen Bäumen (Fichten) gab es (teils auch Fichten) einige relativ intakte Exemplare, die mit Schnee – in großen Höhen zunehmend auch Reif – überzogen waren und doch einige ansehnliche Szenerien ermöglichten. Die Wolkenuntergrenze kam immer weiter herunter und so hüllte sich der Gipfel in einen dichten Stratus. Neben dem Nebel fiel noch auf, dass es zum Teil trotz Neuschnees glatt war, weil sich offensichtlich unter der (auf der Brockenstraße) dünnen Neuschneedecke eine eisige, ebene Schicht befand. Es war wenig windig, und so gab es diesmal keinen Blick in die weitere Umgebung. Die Brockenbahn fuhr unbeeindruckt, und gelegentlich war neben anderen Versorgungsautos des Brockens auch ein Winterdienstfahrzeug unterwegs und verteilte Splitt. Eine Rutschpartie war es stellenweise trotzdem, und wenn man (wie auch auf dem Hinweg) in tieferen Schnee auswich, ging diese schnell mal bis zu den Knien. OK, kein Vergleich zu meiner ersten Brockentour, wo etwa 2,5 m hoch links und rechts des Weges Schnee lag. Interessant fand ich gestern, dass es vor Erreichen der Marke von 800 Höhenmetern auf dem Rückweg keinen Schneefall mehr gab, sondern Sprühregen. Dieser gefror auf meiner Jacke zu einem dünnen Eispanzer, wobei es auf dem Untergrund (blanke, trockene Straße, Schnee und altes Eis auf der Straße) nicht glatter war als vorher. Die vereisten Stellen, bei denen die Spuren schwerer Fahrzeuge mit ihrem Profil sichtbar waren, boten (oberhalb und innerhalb der Eissprühregen-Zone) sogar guten Halt. War es zwischenzeitlich recht voll, gab es auf meinem nachmittäglichen Rückweg Abschnitte ohne jeden anderen Menschen in Sicht- und Hörweite, und es war absolut ruhig, still. Hin und wieder plätscherte an anderen Stellen ein Bach und die Vögel waren an einigen Stellen auch aktiv mit ihrem Gesang. Viele Spuren im Schnee zeigten, dass (für die Zweibeiner oft verborgen) noch mehr dort unterwegs ist. In Schierke auf gut 600 m über dem Meeresspiegel war es eine Art Schnee-Graupel-Griesel (hauptsächlich das erste, ein Bisschen vom dritten, kurzzeitig etwas vom zweiten), was sich in Wernigerode auf etwa 200 bis 250 m nicht wesentlich änderte, also am ehesten als Schnee zu bezeichnender leichter Niederschlag. Auf meinem Zwischenstop in Magdeburg regnete es leicht. Heute früh zeigte sich in Berlin zumindest etwas Schnee, hier passen die Beschreibungen „matschig“ und „nasskalt“.

    Soweit mein kleiner Bericht zur Tour auf den höchsten Berg Norddeutschlands als Beitrag der „Festrede“ zwei Tage nach dem 53-jährigen Jubiläum der bislang größten Schneehöhe in Berlin-Dahlem, wo am 6.3.1970 morgens 49 cm gemessen wurden. Rund um den Titisee im Schwarzwald seid Ihr andere Dimensionen gewohnt. 🙂

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: WB zum Narrenwochenende 17. bis 19. 02.2023 #18510
    Heiko
    Moderator

    Hallo und vielen Dank an Alex für Deine karnevaleteorologische Wetterbesprechung, und toll, dass es diesmal so eine rege Beteiligung gab (der ich aus Zeitgründen leider nur passiv folgen könnte)!

    Das Wetter hatte ja in Berlin die eine oder andere Abweichung vom Plan parat, und mittlerweile hat es auch der Saharastaub in die Medien geschafft. Dies war und ist ebenso beim (wie oben angesprochen, fehlenden) Niederschlag u.a. in Italien (trockene Kanäle in Venedig) und Frankreich der Fall.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Stuttgart u. Payerne Temps staubtrocken #18495
    Heiko
    Moderator

    Danke Sven!

    Der Vollständigkeit halber: Der Taupunktrechner spuckt bei den von Dir genannten Werten eine relative Feuchte von 2,6% aus!

    Viele Grüße aus Berlin, nach Sprühregen jetzt mit Sonne zwischen den Wolken,
    Heiko.

    als Antwort auf: 2. Spieltag im Februar 2023 #18488
    Heiko
    Moderator

    Servus und danke an Georg und Sven für Eure Beiträge!

    Zwischen Hoch und Tief passt immer noch eine Wetterbesprechung; wäre schön, wenn sich noch ein paar mehr Leute beteiligten – für Berlin sind der Wind an der Ostsee, der Schnee in den Bergen und die Sonne im Südwesten allesamt recht weit weg, so dass es – wie angedeutet – wieder einmal um die Nuancen und Zahlen vor und hinter dem Komma geht.

    In der nächsten Woche sieht es im Westen Deutschlands mit stellenweise knapp 15°C Höchsttemperatur ja schon ziemlich vorfrühlingshaft aus, nachdem es in dieser Woche in manch südöstlicher Mulde Frost unter -20°C gab.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Synoptisches Schmankerl #18484
    Heiko
    Moderator

    Merci vielmal Sven,

    zwar konnte ich nur einen Teil verstehen, aber es war in der Tat ein Ohrenschmaus. Darauf einen Schweizer Kräuterzucker!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wetterbesprechung 3.Februar 2023 #18477
    Heiko
    Moderator

    Hoi Moshe,

    danke für Deine Wetterbesprechung! Hoch und Tief, Höhe und Boden, warm und kalt, feucht und trocken, sicher und unsicher – es gibt viele, um mal das Wort aus der heutigen Synoptischen Übersicht Kurzfrist des DWD zu zitieren, Dipole, die man alle an diesem Wochenende als Register ziehen kann, und natürlich folgt daraus ein weiterer, (wohl) bekannter: Viele Punkte oder wenig Punkte. Wo wir gerade bei Pun, … Punxsutawney sind, sei erwähnt, dass übereinstimmenden Berichten zufolge das dortige Murmeltier Phil seinen Schatten gesehen hat, was als „sechs weitere Wochen Winter“ gedeutet wird.

    Na dann gute Nacht,
    Heiko.

    als Antwort auf: Letzter Spieltag im Januar 2023 #18454
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen und danke, Sven!

    Zusammengefasst: Naja. Der Stratus ist gestern Abend mal signifikant aufgegangen (darüber Ac, teils tr mit Mondhof, teils op), und heute zeigt sich zur Abwechslung mal ein Stratocumulus. Einige Aufhellungen waren zu sehen, und minimale Dosen blauer Himmel. Aber so „dolle“ wurde die untere Atmosphäre dann doch nicht durchgerührt, als dass es für längeren Sonnenschein gereicht hätte.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Letzter Spieltag im Januar 2023 #18448
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    danke an Georg! Und vielleicht auch danke an (Tief) MICHAEL für etwas Abwechslung beim Wetter, dank der Kaltfront am Sonnabend, denn ansonsten hat sich Azorenhoch(keil) BEATE breitgemacht und sorgt für Langeweile mit reichlich Stratus. Am Montag kann – pünktlich nach unserem Turnier – eine Konvergenz / Troglinie des nachfolgenden Wirbels NICOLAS wieder attraktiveres Wetter, besonders im Norden, bringen.

    Euch ein schönes Wochenende und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: EinwinterungsWB am 20.1.2023 #18444
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    ein Satz mit x, knapp vor Berlin ist auch daneben, was den Schnee (und erst recht eine Schneedecke) angeht.

    Viele Grüße,
    Heiko, der sich schon darauf freut, dass ab morgen die Sonne mal wieder zeitweise zu sehen sein soll – Hoch BEATE sei dank / zum Trotz (wie Ihr wollt).

    —–

    Nachtrag, Dienstag: Für den Sonnabend hätte man in einen Wetterbericht für Berlin schreiben können „bedeckt mit längerem Sonnenschein“, wobei der Altostratus zwar die Sonne durchgelassen, aber kaum zu messbarem Sonnenschein geführt hat.

    • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 9 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: EinwinterungsWB am 20.1.2023 #18442
    Heiko
    Moderator

    Welche Medien? Wir sind auch ein Medium. Aber wer ist wir?

    als Antwort auf: EinwinterungsWB am 20.1.2023 #18438
    Heiko
    Moderator

    Servus in die Runde und vielen Dank an unseren Bibertaler für Deine tolle Wetterbesprechung!

    Ja, ein Bisschen Winterwetter im Januar – warum nicht?

    Blizzards wünsche ich mir nicht, aber der eine oder andere Zentimeter Schnee ist doch nett. Hier in Berlin wurde schon vor Jahren ww=70 als Chaos betitelt – von denen, die sowas entsprechend betiteln wollen, aber man muss ja nicht jeden Quatsch mitmachen.

    Georg hatte es vor einigen Tagen schon angedeutet, und ich bin weiterhin gespannt, wieviel Niederschlag übers Wochenende herauskommt. Frau Holle kann gerne fleißig sein – Ihr seid es beim Tippen wahrscheinlich auch (gewesen).

    Euch allen ein schönes Wochenende,
    Heiko.

    als Antwort auf: 2. Spieltag 2023 #18432
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    danke, lieber Georg, für Deine Wetterbesprechung!

    FREDERIC heißt das Tief, und ich freue mich schon auf abwechslungsreiches Wetter (wenn schon kein Winterwetter im engeren Sinne; bei Bernd Hussing https://www.bernd-hussing.de/klima.htm ist die Temperaturabweichung jenseits von Gut und Böse, heute in Potsdam 6,7 K über dem langjährigen Mittel [Ergänzung: von 1991 bis 2020]) mit ordentlichem Wind und der spannenden Frage nach den Auflockerungen / dem Sonnenschein.

    [Zweite Ergänzung zur Klimatologie: Beim Niederschlag sind schon – erfreulicherweise – bis heute früh 77% des Monatssolls in Potsdam gefallen, und die Sonnenscheinbilanz ist – wie alle anderen von mir erwähnten Werte auf den Monat Januar bezogen – mit gerade einmal 19% im Vergleich zum langjährigen Mittel ausbaufähig.]

    Viele Grüße,
    Heiko.

    • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 9 Monaten von Heiko geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 9 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: 1. Spieltag am 06.01.2023 #18408
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    auch von mir ein schönes und gesundes Neues Jahr!

    Danke an Georg und Sven für Eure Wetterbesprechung! Allein die Tatsache, dass das Barometer am Sonntag fast 10 hPa weniger zeigt als am Sonnabend, deutet darauf hin, dass die Wolkensymbole und Zahlen mancher Wetterapps doch darüber hinwegtäuschen mögen, dass einige Bewegung in der Wetterküche herrscht. Und wie schon erwähnt, ist es weiterhin keine besonders kalte Küche.

    Das mit der „Schallplatte“ muss ich mir merken! 🙂 Sie hört auf den Namen CONSTANTIN, und das davor gelegene Tief BENITO soll morgen mit seinem Kern über Schweden liegen und okkludiert sein. Noch einen Schritt zurück im Alphabet gelangt man zum „Wirbel“ AXEL über dem Ural (so viel wirbelt da nicht, aber immerhin werden 1000 hPa auf dem von DWD feat. BWK abgebildeten Kartenausschnitt unterschritten). Auch die antizyklonalen Protagonisten verdienen meiner Meinung nach eine Erwähnung: ALTBURG, ja so kann man heißen, wird über Italien erwartet, und genau genommen soll es morgen auch das einzige benannte Hoch sein, denn LEONHARD, unschwer noch aus dem letzen Jahr stammend und heute über der Türkei befindlich, taucht in der Prognosekarte für morgen nicht mehr auf.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende, auch ohne Schnee und Eis (in Berlin),
    Heiko.

    als Antwort auf: Nächster Spieltag: 06.01.2023 #18397
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    danke lieber Georg! Was für eine Warmluftzufuhr! In Berlin fast T-Shirt-Wetter bei derzeit gut 16°C. Die 24-Stunden-Grafik der Temperatur https://wind.met.fu-berlin.de/wind/diagramme/dahlemtemp24.png (verfällt bzw. wird aktualisiert) von Dahlem zeigt, wie es gestern bei etwa 9°C schon ziemlich mild war, abends mal auf rund 7°C herunterging, sich in der Nacht in Wellenbewegungen tendenziell aufwärts bewegte (zwischen 03z und 07z etwas über 10°C) und seitdem recht konstant stieg.

    Ergänzung: Hier https://wind.met.fu-berlin.de/wind/main.php?lId=230 findet Ihr weitere Grafiken aus Dahlem u.a. zur Temperatur für längere Zeiträume.

    Vogelgezwitscher und einzelne gelb-schwarze Insekten (nicht so nah gesehen, aber ich tippe eher auf Wespen) – und die letztens von mir angesprochenen Gewässer sind freilich längst wieder aufgetaut.

    Das wäre ein tolles Wochenende zum Tippen und für eine veritable Wetterbesprechung gewesen! Aber Pause muss auch mal sein.

    Danke an alle, die bei unserem Wetterturnier weiter mitmachen und sich auch hier im Forum beteiligen!

    Euch allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 10 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: Der letzte Spieltag des Jahres 2022 #18381
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde und vielen Dank an unseren Achentaler für die eindrucksvollen Schilderungen und Zahlen aus dem Süden!

    Zum Heiligabend habe ich mich auf einem nachmittäglichen Spaziergang im Grunewald an zwei meteorologischen Schmankerln erfreut: Die Krumme Lanke ist größtenteils gefroren, und dort – in der Grunewaldseenrinne – gab es ordentlichen Nebel. Zuvor hatte es geschauert, und wenig später zeigte sich strahlend blauer Himmel, und auch die Sonne kam zum Vorschein. Als es dunkel wurde, war auch in anderen Teilen des Waldes Bodennebel zu genießen.

    Viele und weihnachtliche Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Der letzte Spieltag des Jahres 2022 #18372
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde und danke an Dich, Georg, für Deinen Impuls!

    Regnerisch und wenig weiß, so fasse ich das Weihnachtswetter zusammen. Schade, dass die Frage, ob 25 Knoten bei den Böen erreicht werden, nicht mehr relevant ist. Und mal gucken, ob die Sonne zwischen den Regenwolken hervorlugt.

    Weihnachtstauwetter, wird der eine oder die andere fragen, es gibt doch keinen Schnee zum Tauen. Stimmt, aber die kalte Vorwitterung hat manche Gewässer so zufrieren lassen, dass zumindest dort mitunter noch etwas festes Dihydrogenmonoxid auf den Übergang zum flüssigen Aggregatzustand warten mag.

    Euch allen schöne Weihnachten und ein paar erholsame Tage, und auch schon mal einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Vorletzter Spieltag des Jahres #18370
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    komme leider erst jetzt dazu, zu antworten, aber vielen Dank, dass sich eine kleine Wetterbesprechung entwickelt hat, incl. Beiträge zum Nachdenken über unser Hobby hinaus.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Punktekiller Inversion #18369
    Heiko
    Moderator

    Hallo Sven,

    danke für Deine Beiträge (hier und im anderen Thread –> evtl. zusammenführen?)!

    Ja, was für eine Fehlprognose! Wir tüfteln so oft an Nachkommastellen, was mehr einer Lotterie ähnelt als einer Vorhersage, und dann kommt am Sonntag der Hochnebel nicht aus dem Knick, wo wir doch praktisch durch die Bank (zumindest zeitweise) sonniges Wetter erwartet haben – gut, die Modelle / MOSse haben uns natürlich „gekitzelt“, und niemand hat sich getraut, komplett dagegen zu tippen. Immerhin waren nachmittags aus dem südwestlichen Berlin einige blaue Stellen zwischen dem Stratus-Pergament zu sehen. Und diese wunderschöne Rauhreiflandschaft! Der Wannsee nahezu vollständig zugefroren. Und heute kommt mit der milderen Luft der Eisregen – gut, dass wir sowas nicht tippen müssen – obwohl, eigentlich auch schade.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Viele Fragezeichen #18359
    Heiko
    Moderator

    Hallo nochmal,

    Ergänzung: dünne Schneedecke und weiterhin bis Montag, 00z, keine messbare Menge Niederschlag. Bei wetteronline.de sehe ich für heute früh übrigens 12 cm Schnee in Greifswald, ordentlich. Und Glückwunsch zum Sieg von Sven in Berlin (Züri auch)!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Viele Fragezeichen #18357
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    die heutigen drei Highlights für mich:

    – Vielerorts (nicht überall) in Deutschland Dauerfrost.
    – In Berlin zwischen 06z und 18z keine messbare Niederschlagsmenge.
    – Nachmittags an der Ostsee zeitweise Schneefall, auf Usedom, wo zwischendurch Graupel-Schneeschauer auftraten, örtlich geschätzt um die 5 cm Neuschnee.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Viele Fragezeichen #18356
    Heiko
    Moderator

    Hallo Sven und Alex,

    und vielen Dank für Eure Beiträge!

    Im südlichen Berlin schneit es seit etwa einer Stunde, und zum letzten Obs hatten einige Wetterstationen in der Gegend nicht einmal 0,0 l/qm als Niederschlagsmenge drin. An einigen Stellen bleibt der Schnee sogar liegen. Auf dem mir zur Verfügung stehenden Radarbild ist gar nichts drauf. Zuvor gab es vormittags einige größere Wolkenlücken; auch blauer Himmel war zu sehen. Sonnenschein gemessen wurde aber in der näheren Umgebung erst ein Weilchen weiter westlich bis nordwestlich (Havelland, Ostprignitz).

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: 1. Spieltag im Winter 2022/2023 #18338
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    in Berlin fahren nach wie vor / wieder Autos durch die schneefreie Innenstadt, die mit dem kalten Weiß dekoriert sind – in Potsdam beispielsweise liegen wohl ein paar Zentimeter. Gestern hat der Winter meteorologisch angefangen, am 21. Dezember erreicht die Sonne ihren tiefsten Jahresstand, und am zweiten Adventswochenende könnte es am Sonnabend in Berlin leichten Dauerfrost dank der östlichen Strömung am Rand des Hochdruckkomplexes (*) ILJA – ERIK – HORST – GORDON geben, bevor am Sonntag der Einfluss eines Azorentiefs (sic!) von Südwesten soweit zunimmt, dass wohl allmählich mildere Luft herangeführt wird. Über Wetterzustände brauchen / dürfen wir uns ja nicht mehr in der Tabelle äußern (gestern gab es in Berlin abends erst ww=71, dann eher 73 und später mehr 68), aber die Menge könnte gerade morgen interessant werden. Verschiedene Grautöne können bei der Bewölkung erwartet werden, aber schafft es auch mal Blau, sich zu zeigen (und selbst wenn, so tief wie die Sonne steht, stellt sich die Frage, ob im Fall von Wolkenlücken diese die Sonnenscheindauer über 0 steigen lassen)?

    * Auf der heutigen Analysekarte des DWD featuring Berliner Wetterkarte (verfällt: https://wind.met.fu-berlin.de/loops/DWD_Karten/ana_bwk_na_p_000_000.gif, keine Zeit zum Bild-Einbasteln) sind die vier genannten Namen von Antizyklonen über Nordrussland, Westrussland, Nordschweden und Großbritannien zu sehen, wobei in der 5-hPa-Auflösung lediglich ILJA (1050 hPa) und HORST (1040 hPa) eigene abgeschlossene Isobaren haben. Nimmt man die der 1025 hPa, könnte man einen Keil über Rumänien auch noch benennen, wenn man denn wollte, und mit dem 1020-hPa-Ticket käme man bis nach Bulgarien, in die Alpen oder an die Biskaya.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 11 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: Herbst 2022 – Die Sieger #18337
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    danke Georg und Herzlichen Glückwunsch an alle Menschen auf dem Podest!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Finaler Spieltag im Herbst 2022 #18326
    Heiko
    Moderator

    Nachtrag zum Thema Vorfrühling: Ich habe vorhin die ersten Schneeglöckchen der Saison gesehen! 🙂

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Finaler Spieltag im Herbst 2022 #18324
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    danke für Eure Beiträge! Die Mittenwalder Buckelwiesen würde ich mir auch gerne mal ansehen – könnte man mit Innsbruck kombinieren, wo ich schon einige Jahre nicht mehr war.

    In Berlin fand ich schon vor Beginn unseres Turnierwochenendes den Nebel am Freitagabend beeindruckend.

    Weil es auch um Zahlen ging: 37 Teilnehmer(innen) sehe ich an diesem Turnierwochenende in Berlin. So wenig gab es seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Anfang bis Mitte der „Nullerjahre“ kam unser Turnier an einigen Wochenenden auf eine dreistellige Zahl! Wenn ich richtig gescrollt habe, muss man bis zum 1.9.2000 im Archiv zurückgehen, um eine geringere Beteiligung, nämlich von 36 Leuten, zu finden. Damals machte „Schmelzi“ schon mit, noch heute an Bord, Riesen-Applaus! Gerhard Schröder war gerade zwei Jahre Bundeskanzler, auf der anderen Seite des Großen Teichs war Bill Clinton Präsident, während weiter östlich Boris Jelzin gerade neun Monate aus dem Amt war und im Südosten Jugoslawien noch existierte; musikalisch bewegte man sich zwischen „Anton aus Tirol“ und Britney Spears, zarte 19 Jahre alt, am nächsten Tag wurde Bernd, das Brot, „geboren“ und Windoofs 2000 war ganz modern.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    P.S.: Ach so, noch kurz zum aktuellen Wetter. Es war vorhin sogar ein Bisschen blauer Himmel zu erkennen, während es ganz fein nieselte. Aber eher nicht die Variante „überall dünn wie Pergamentpapier“, sondern eher „vereinzelt aufgelockerter, sonst recht dunkler Stratus“.

    • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 11 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: Schnee+Maximum in Berlin #18302
    Heiko
    Moderator

    Nachtrag:

    Wenn man sich übrigens mal die Minima der Nacht zum Sonnabend ansieht (-6,3°C in Dahlem und -7,9°C in Schönefeld), dann ist das bemerkenswert, weil ich beim Zurückblättern im Archiv kein Turnierwochenende in der Saison 2021/2022 gefunden habe, an dem es so kalt war; OK, es fand auch nicht an jedem Wochenende das Wetterturnier statt und es gibt andere Wochentage – aber im Bezug auf Nächte zum Sonnabend und zum Sonntag, für die Tipps liefen, war nicht mehr als die Tiefsttemperatur in der Nacht zum Sonnabend, dem 5.3.2022, herauszuholen, nämlich -4,5°C in Schönefeld (währenddessen kam Dahlem auf -3,1°C).

    Diese kleine Spielerei soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der (turnierfreien) Nacht zum Sonntag, dem 26.12.2021, in Dahlem -10,2°C und in Schönefeld -12,2°C kalt war (bevor es fünf Nächte später, also auch tippfrei, eine Tiefsttemperatur von 12,2°C in Dahlem und 12,0°C in Schönefeld gab).

    Viele Grüße,
    Heiko.

    • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 11 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: Schnee+Maximum in Berlin #18300
    Heiko
    Moderator

    Hallo Sven,

    danke für Deinen Beitrag!

    An die Admins: Kann man das zur Wetterbesprechung des Wochenendes passend verschieben? Das wäre super!

    Die zwei Erkenntnisse vom Nachmittag…
    – immerhin in einigen Gebieten der Stadt dünne Schneedecke
    – und mehr oder weniger deutlich höhere Höchsttemperatur als getippt
    …finde ich auch bemerkenswert.

    Die Sonne war in der zweiten Tageshälfte zwar zu sehen, aber eher dekorativ. Aus Norden und Nordosten kam ja der Schneefall, und dort liegt die Temperatur auch jetzt eher höher als weiter südlich und südwestlich, wo leichter Frost herrscht, wobei man noch mal ein ganzes Stück weiter in den Süden gehen müsste, um deutlich negative Taupunktmessungen zu bekommen. Das heißt, während im Berliner Raum die Luft mitunter komplett mit Feuchtigkeit gesättigt ist, ist einige Kilometer weiter südlich noch Spielraum nach oben.

    Das als kleine Ergänzung.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    P.S.: Beim Wind sehe ich im besagten Zeitraum sogar eine gewisse Südwestkomponente.

    • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 11 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: Vorletzer Spieltag im Herbst 2022 #18297
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen und vielen Dank an Georg und Ralf für Eure Beiträge; ich bin beruhigt, dass beim ersten Schneefall der Saison die Wetterbesprechung nicht ausfällt!

    Leicht überzuckert zeigten sich am gestrigen Freitag zum Beispiel morgens im Südwesten Berlins, etwa 3 km nördlich der 10381, einige grüne Ecken wie Kleingärten, und da bei Werten um den Gefrierpunkt das Ende der Temperatur-Fahnenstange erreicht war, fuhren um die Mittagszeit in der Innenstadt (Mitte) manche Autos mit weißer Verzierung durch die (schneefreien) Straßen.

    Heute flockt es nach blauem Himmel am Vormittag immer mal wieder in einigen Stadtteilen, wobei da, wo ich unterwegs war (wiederum im Südwesten) nichts liegen blieb (weder auf Straßen, noch auf Gründflächen) – das mag aber je nach Standort unterschiedlich sein. Der Aggregatzustand des Niederschlages ist fest, kleine Flöckchen, wobei von Schauern nicht viel zu sehen ist (Schauerreste bei stratiformer Bewölkung träfen den manchmal zitierten „Charakter“ vielleicht eher). Diverse Stationen registrier(t)en bzw. melde(t)en schlicht gar nichts. Bevor – gerade bei dem etwas lebhafteren Wind – überhaupt mal die Messung der Menge mit 0,1 statt 0,0 l/qm „anspringt“, muss / müsste wohl mehr von den Ostseeschauern nach Berlin kommen. Jedenfalls ist es, was ich so gesehen habe, hier nicht glatt (meist noch nicht mal feucht auf Straßen und Bürgersteigen).

    Mal gucken, ob es die Sonne morgen messbar durch die Wolken schafft.

    Vor gut zwei Monaten konnte man noch recht bequem in den hiesigen Gewässern schwimmen, und nun waren wir in Berlin und Brandenburg in der Nacht zu heute schon an vielen Wetterstationen mehr oder weniger tief im mäßigen Frost, nicht schlecht!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wintereinbruch in den Alpen _ VorWB vom 4.11.2022 #18274
    Heiko
    Moderator

    Hallo Sven,

    danke für Deine Rückmeldung und für Deinen Bericht nebenan – sehr interessant!

    Viele Grüße,
    Heiko, der selbst im eher wenig bergigen Berlin so manche erhöhte Ecke kennt, an der der Wind deutlich stärker weht als woanders – abgesehen davon, dass es auch nicht erhöhte Ecken gibt, bei denen der fast schon Mikromaßstab spannend ist (Straßenschluchten, Häuserecken etc.).

    als Antwort auf: Wintereinbruch in den Alpen _ VorWB vom 4.11.2022 #18270
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    aus Berliner Sicht noch eine Ergänzung zu den Feinheiten in Sachen Niederschlag. Unser Turnierwochenende fing ja zum einen doch etwas nasser an als man bei der nach Nordosten ziehenden Kaltfront hätte vermuten können. Auch zum Ende des mit der Wetterturnierreform neu relevanten Zeitraumes wurde es noch mal spannend. Von Niedersachsen zog ein Regengebiet über Sachsen-Anhalt und Brandenburg und, ja, auch im Berliner Raum maßen etliche (private) Wetterstationen um 00z Getröpfel. In Dahlem wurde nichts an Wasser von oben beobachtet und auch Schönefeld blieb den Obsen zufolge trocken. Würde es ein Wn für die zwölf Stunden von Sonntag 12z bis Montag 00z geben, hätte man also mit einer 0 alles richtig gemacht, obwohl angesichts der tatsächlich im Berliner Raum eingetretenen Wetterverhältnisse eine 6 deutlich nachvollziehbarer zu tippen gewesen wäre – Frust wegen der niederschlagsfreien 10381 und des ebenso ohne Regen verharrenden BER inklusive. Zum 01z-Termin wurde letztlich noch an einigen Stellen ww=21 gemeldet, und – zumindest mit einem kleinen Ausrufezeichen versehen – hier und da eine messbare Menge (0,1 l/qm) registriert. Ein paar Tropfen Regen oder nicht, kann man sagen, aber gerade diese Details machen ja (auch) den Reiz des Wetters aus.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 12 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: WZ-Adventstippspiel ab 26.11.-kostet nix und macht Spaß>>> #18263
    Heiko
    Moderator

    Hallo lieber Pfingstochse,

    danke für Deinen interessanten Hinweis! Ich habe leider wohl nicht die Zeit dazu, aber ich wünsche allen mit Muße viel Vergnügen, tolle Sache!

    Schöne Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wintereinbruch in den Alpen _ VorWB vom 4.11.2022 #18262
    Heiko
    Moderator

    Servus lieber Bibertaler,

    und vielen Dank für Deine alpine, winterlich garnierte Wetterbesprechung!

    In Berlin, so habe ich vor ein paar Tagen in unserer Dahlemer Statistik gesehen, gab es 1915 mal Ende Oktober eine frühe winterliche Phase mit bis zu 8 cm Schnee und Frost. „Heuer“ ist es mittlerweile zwar recht frisch und heute auch mal wieder mit ww=61 bestückt, aber von Winter b.a.w. nichts zu sehen. Frost ist nachts eine Ausnahmeerscheinung, wenn überhaupt, dann in 5 cm Höhe, und die Höchsttemperatur liegt wohl bis zur Monatsmitte im zweistelligen Bereich.

    Für unser Turnier erscheint mir v.a. interessant bzw. relevant, ob und wieviel Regen im Schlepptau des von Alex angesprochenen Südskandinavientiefs NELE in der zweiten Hälfte der Nacht zu morgen fällt – Rattenschwanz aus Wolken und den sowieso in Zahlen verpackten Parametern inklusive. Der Sonntag – zwei Taler ins Phrasenschwein – macht seinem Namen wohl alle Ehre, dank des ebenfalls von unserem Bibertaler angedeuteten Azorenhochablegers BAHRUDIN, der von Frankreich seinen Einfluss verstärkt (und bei südlichem Wind, in der Nacht zum Sonntag mit leicht südwestlicher Komponente, sieht es nicht so richtig nach Nebel aus – wobei wir den ja nur indirekt tippen würden).

    Schönes Wochenende und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wetterturnierspieltag am 21.10.2022 #18244
    Heiko
    Moderator

    Hallo Sven,

    nach Deinem Beitrag musste ich schmunzeln, als ich gegen 23.00 Uhr knapp drei Kilometer nördlich der 10381 tatsächlich etwas Regen abbekommen habe. Als Schauer hätte ich den nicht gewertet, Dahlem hat ww=60 gegeben, und auf dem (mir zur Verfügung stehenden) Radar war „nüscht“ über der Gegend zu sehen (ein paar kleinere Flecken südlich und westlich Berlins in zeitlichem Zusammenhang immerhin). In Zahlen ausgedrückt: 0,0.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wetterbesprechung 16.September 2022 #18076
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    und auch von mir vielen Dank an Moshe für Deine Wetterbesprechung sowie an Euch andere für die Ein- und Ausblicke zu den Feinheiten des Bergwetters!

    Herbstlich wird es bei uns Tieflandtirolern (ich weigere mich, Norddeutschland als Flachland zu bezeichnen, Stichwort Reliefenergie) an diesem Wochenende, dem letzten im astronomischen / kalendarischen Sommer. Neben einer bemerkenswert niedrigen Höchsttemperatur am Sonntag ist, am gleichen Tag, für mich (nicht nur, denn es findet auch der Berlin-Marathon statt – KORREKTUR: Da habe ich mich wohl von den Markierungen auf der Strecke täuschen lassen, denn erst am nächsten Sonntag, dem 25.9.2022, werden die 42.195 m offiziell gelaufen bzw. gefahren, übrigens bis auf etwa 1,5 km an den Wetterturm zu Berlin-Dahlem, die 10381 heranreichend) interessant, wann und wieviel Niederschlag fällt. Ob jemand Blitze hört oder Donner sieht oder so ähnlich, spielt ja leider (obwohl in Dahlem weiter geobst wird!) keine Rolle mehr.

    Ich habe mich ein Bisschen aus dem Turnier, über das Tippen hinaus, zurückgezogen, weil es doch – nett ausgedrückt – ungewohnt ist, wie es jetzt so läuft: Zahlen, Zahlen und noch mal Zahlen, das gab es zwar schon „früher“, aber so wenig mit Wetter zum „Anfassen“, Beobachten und Erleben haben die Parameter, die wir jetzt teils lotteriemäßig tippen, bis vor ein paar Wochen noch nicht zu tun gehabt. Klar, würde es noch (viele) Wetterstationen mit Augenbeobachtungen geben, hätten wir hier im Forum andere Themen zu diskutieren (aber warum wurde eigentlich schon vor der Regelreform so relativ wenig miteinander hier in diesem Forum über das Wetter gesprochen? – Es ist ein Wetterturnier!). Aber auch die für mich unverständliche Umstellung von Knoten auf m/s sowie Änderungen im Punktesystem sowie weitere Regeländerungen (ich denke an die Böen und die Sonnenscheinprognose) sowie das permanente Denglisch, obwohl ich immer mal wieder auf „Deutsch“ klicke, um mich zu vergewissern, nicht aus Versehen in der englischsprachigen Version unseres Turniers gelandet zu sein, sind alles irritierende, vielleicht auch nervende Faktoren, wenngleich ich mir sehr wohl darüber im Klaren bin, dass sich manches erst einpendeln muss, und ich die Arbeit aller, die den Betrieb überhaupt weiter ermöglichen, sehr zu schätzen weiß! Man könnte jetzt sagen: Warum schreibt er das nicht bei den Bugs rein oder warum hat er sich nicht vor der Regelreform im zugehörigen Thread beteiligt? Zur ersteren Frage: Mir hat bisher schlicht die Zeit gefehlt für mehr „Aufenthaltsdauer“ beim Wetterturnier über die Tippabgabe sowie den Blick auf die Wertungen und auf gelegentliche Forumsbeiträge hinaus. Zur letzteren Frage: Statt im Regelreform-Thread, der mir irgendwann nur zum Lesen schon zu umfangreich war, habe ich mich mehr an den Stellen im Forum aufgehalten, wo es um das Lesen und Schreiben von und Antworten zu Wetter!besprechungen ging! 🙂

    Ich freue mich, dass beispielsweise an diesem Wochenende wieder mal eine echte Diskussion in Gang gekommen ist (und würde mich noch mehr freuen, zu lesen, wie die Wetterlage in Wien, Leipzig oder Zürich gesehen wird und was aus Berliner Sicht noch erwähnenswert ist), und hoffe, dass wir alle mittelfristig (mehr) Spaß und (positiv gemeint) Routine am recht neuen Regelwerk haben.

    Viele Zeichen getippt und wenig zum Wochenendwetter gesagt, aber ich fand die Gelegenheit passend, meine zwei Cent in diesen Thread zu werfen. 🙂

    Euch allen ein schönes Wochenende und viele Grüße,
    Heiko.

    • Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 1 Monat von Heiko geändert.
    als Antwort auf: Tief in memoriam Michael-Kaltlufttropfen #18075
    Heiko
    Moderator

    Danke an unseren Bibertaler, und dem Dank an Jürgen von der Wetterzentrale schließe ich mich an; schön, dass das geklappt hat!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: WB zu besonderem Abschluss, vom 26. bis 28.8. #18000
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die grandiose Wetterbesprechung an unseren Bibertaler, und für Eure Ergänzungen.

    In Berlin war die Niederschlagsmenge nicht so hoch wie von vielen erwartet, dazu kam am Sonntag die überraschend dichte Wolken- / Hochnebeldecke, und Sommertage nach der meteorologischen Definition sind erst mal nicht in Sicht; gleichwohl pendelt sich die Temperatur in einem für mich angenehmen Bereich ein (so lange der Taupunkt nicht allzu hoch ist), wobei wesentliche Regenmengen in weiter Ferne zu liegen scheinen.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Oha, Schauer in Dahlem erst nach 18 geobst… #17960
    Heiko
    Moderator

    Hallo Charles und danke für Deine Rückmeldung!

    Tatsächlich beobachten wir in Dahlem das Wetter im Idealfall zur Minute 50, fangen aber – auch im Idealfall – schon ein paar Minuten eher an, uns ein Bild zu machen, und die Beobachtung kann auch danach noch ein paar weitere Minuten dauern. I.d.R. können wir um 55 oder 56 alles in Form des SYNOP-Codes abschicken (also auch sämtliche Messwerte wie Temperatur, Feuchte, Luftdruck, Wind…). Gelegentlich tippt man ja auch noch Sondergruppen ein, muss mitunter korrigieren (Niederschlag nicht erkannt, Niederschlag nachgetropft etc.), weil erst mit den neuesten 10-Minuten-Werten mögliche Fehler sichtbar werden. Außerdem kommt es vor, dass die Luftdrucktendenz nicht automatisch eingetragen ist und man die Ziffer selbst ermitteln muss. Wenn um 59 oder 00 das Obs „per FTP“ an den DWD geschickt wird, ist das auch OK. Und manchmal wird es auch später; dann trödelt das Obs nach (ja, auch CCA und Co., ehemals COR, kommen vor). Zur Minute 50 soll (im Idealfall) man sich aber auf Sichtweite, die Bewölkung, den Wetterzustand sowieso und weitere Dinge wie optische Erscheinungen festlegen. Einen Sonderfall nimmt der Erdbodenzustand ein, wo man – im Idealfall – ein paar Minuten eher runter vom 6. Stock – im Idealfall – zur Messwiese geht; ähnlich bei der Schneehöhe, Glätte und morgens bei der Niederschlags-Kontrollmessung (Hellmann), wo es natürlich Quatsch wäre, schon eine knappe Stunde vorher aus Bequemlichkeitsgründen oder warum auch immer zu messen, bevor vielleicht noch Landregen oder ein Schauer folgt.

    All die nicht idealen Fälle sind schade, aber insgesamt ist eine – gründliche – Wetterbeobachtung per Auge und manchmal auch Ohr, Händen und Füßen allemal besser als ein Automaten-„Obs“. Man muss nur aufpassen, dass man sich nicht selbst zum Automaten macht, unter anderem nicht mit der Prämisse „Es kann nicht sein, was nicht sein darf.“ oder mit einer mehr oder weniger erfolglosen Anpassung dessen, was man beobachtet hat, an vermeintlich „qualitativ hochwertige“ Messwerte. Die Interpretation ist noch mal ein anderes Kapitel: Simples Beispiel wäre, dass ein Schauer um 48 von den Sensoren im Botanischen Garten erfasst wird, wogegen auf dem einen guten halben Kilometer entfernten Wetterturm-Balkon die ersten Tropfen um 51 auftreten. Ist doch schön, dass es neben der räumlichen Distanz auch im zeitlichen Verlauf sichtbar ist, dass das Wetter „in Dahlem“ (das seit Jahrzehnten „eigentlich“ aus Lichterfelde kommt) an mehreren Standorten ermittelt wird.

    Was das Geld angeht, würde ich mal das Stichwort „Technokratie“ in den Raum werfen. Es gibt so tolle Maschinen und Programme und Menschen, die dafür zuständig sind – super. Aber manchen scheint es regelrecht darum zu gehen, dass simples Beobachten, Nachdenken, Erfahrung und Analysieren von Situationen ohne Computer, Formeln und Modelle einfach „pfui“ sind.

    Ob es beim DWD die unsägliche Einstellung von Wetterstationen ist, mit „Dienstanweisungen“, die völlig stumpfsinnig sind (es wurden ja einige Beispiele hier über die Jahre skizziert), oder ob es auch bestimmte Universitäten sind, die sich zwar mit dem allgegenwärtigen „Klima“ schmücken, bei denen es aber gleichzeitig Vertreter schon vor etlichen Jahren begrüßt hätten, wenn die blöden Wetterbeobachter endlich verschwinden und nicht mehr „aus dem Fenster gucken“ würden.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Ewige Wetterbesprechung #17952
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    danke zunächst an Moshe für Deine Idee und Deinen Einsatz!

    Jetzt kommt Radio Eriwan: Im Prinzip eine gute Sache, wenn jedes Wochenende eine Wetterbesprechung auf dem digitalen Papier steht. Aber, es ist schade, wenn weiterhin (erst recht?) viel zu wenige Leute, die zwar fleißig tippen, nichts in unser Forum schreiben. Ich selbst hatte in der letzten Zeit tatsächlich wenig von selbiger, aber – ehrlich gesagt – schwindet auch die Lust, wenn wir paar wenige im eigenen Saft schmoren und manchmal eher Monologe als, ja, Besprechungen im Sinne von Austausch, Diskussion und verschiedenen Blickwinkeln herauskommen.

    Insofern sollte Moshes Fleiß mit einer aktiveren Teilnahme von deutlich mehr Leuten als bis jetzt belohnt werden.

    Leider – so verstehe ich es – werden die alten Wochenenden nicht archiviert, weswegen ich anregen möchte, dass trotz der bequemen Automatik ein Thread für jedes Wochenende angelegt wird.

    Und Ihr wisst ja, es gibt kein langweiliges Wetter, sondern es kommt vielmehr darauf an, was wir daraus machen!

    Viele Grüße,
    Heiko, der froh ist, dass in Berlin mal eine andere Luftmasse liegt als heiß oder schwül oder beides.

    als Antwort auf: Oha, Schauer in Dahlem erst nach 18 geobst… #17950
    Heiko
    Moderator

    Hallo Charles,

    für die Obse ist (nur?) bei uns in Dahlem die Minute 50 maßgeblich. Ich hatte auch schon Fälle, bei denen ich Fallstreifen über 5 km Entfernung geobst habe und der Niederschlag schon nach ein paar Minuten kam, so dass man hinterher auch über ww=16 hätte nachdenken können, aber wir sind ja da ähnlich wie Schiedsrichter an Tatsachenentscheidungen gebunden (und ich finde auch nicht, dass man die Augenbeobachtungen in erster Linie von vermeintlich „guten“ Messwerten oder – man beachte die oft schrägen Virga-Wolken – Radarbildern abhängig machen sollte). Ob ww=14, 15 oder 16, ist ja für unser Turnier nicht [Korrektur]punkterelevant – dass es aber manchmal knapp ist zwischen 0 und Niederschlag, ist klar, und macht die Sache spannend.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    • Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 2 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: und ewig grüßt … #17943
    Heiko
    Moderator

    Danke lieber Georg und lieber Juri,

    das sieht doch gut aus (auch wenn es natürlich schade ist, dass nun auch beim Berliner Tippspiel x-e Einzug halten [müssen]).

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: und ewig grüßt … #17941
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    volle Zustimmung zum ver-x-en, lieber Pfingstochse!

    Und „der guten Ordnung halber“ (*) bin ich auch dafür, das vermutlich technisch unkomplizierte Ver-x-en für das letzte Wochenende (6./7.8.2022) nachzuholen.

    * In irgendeiner Statistik / Bachelorarbeit / was auch immer könnte ja jemand auf die Idee kommen, das Wetterturnier und die zugehörigen Messwerte auszuwerten, und es gab eben nicht (sicher) 3/8 zu der Zeit an dem Ort etc. Könnte außerdem bei Betrachtungen interessant sein, wie weit die Daten der Stationen auseinanderlagen oder wie gut die Tipps waren. Alles sicher „Peanuts“, aber vielleicht auch zur Dokumentation des Abbaues von Augenbeobachtungen von Interesse.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: und ewig grüßt … #17938
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    wie Ralf und Georg sehe ich es auch.

    Was ich nicht verstehe: Warum wurden die genannten Parameter nicht ver-x-t, sondern mit den Zahlen aus Dahlem gefüllt (die ja nicht immer deckungsgleich mit denen aus Schönefeld sein müssen, die ein hypothetischer Beobachter dort sehen würde)?

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: und ewig grüßt … #17926
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    danke für Eure Beiträge!

    Kurze Frage zu Berlin: Was hat es mit den angeblichen 0/8 Bedeckungsgrad heute um 12z in Schönefeld auf sich? Die (tiefen / Quell-) Wolken mögen weniger Fläche des Himmels als in Dahlem eingenommen haben, aber ein blankgeputzter Himmel? Wenig überzeugend, auch nach Ansicht des Satellitenbildes. Vielleicht kann jemand nachfragen, und sonst raus-x-en?

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Spannung in Berlin #17916
    Heiko
    Moderator

    Hallo in die Runde,

    danke an Sven und Georg für Eure Initiative!

    In der Tat spannend, was „niederschlagstechnisch“ passiert. Wie unterschiedlich alleine MOSse und Modelle waren, und in der Synoptik sowie bei unserem Turnier geht es ja weit über deren „nackte Zahlen“ hinaus; schön, dass es mal wieder über – zugespitzt – Zahlen abschreiben hinausging.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wetterbesprechung 22.7.22 #17885
    Heiko
    Moderator

    Moin!

    Berlin – Die große Hitze ist vorbei (Spoiler: Am Montag steigt die Temperatur wieder über 30°C – für einen Tag).

    Am Sonnabend liegt eine Warmfront des osteuropäischen Tiefs EVELYN östlich von Berlin über Polen und dem südlichen Baltikum. Von Finnland über die Ostsee bis ins nördliche Dänemark zieht sich eine Okklusion, die zur karelischen CAROLIN (reimt sich doch ganz hübsch auf den Namen der zuvor genannten Kollegin) gehört. Antizyklonal ist vor allem LEBRECHT vor der französischen Biskayaküste interessant. In 500 hPa lässt sich von Berlin aus in nordwestlichenr Richtung ein Kurzwellentrog erkennen. Zunächst kann man in Berlin von wolkenbetontem und wohl auch zeitweise nassem Wetter ausgehen. Eine der Unsicherheiten scheint in der Beantwortung der Frage zu liegen, ob auch nachmittags (UTC) zumindest etwas vom weiter so dringend benötigten Nass fällt.

    Für den Sonntag kann ich mich kurz fassen: Ruhiges Sommerwetter. Der Isobarensumpf ist hartnäckig. Zu grübeln gab es da – so habe ich es zumindest wahrgenommen – vor allem beim Taupunkt. Vielleicht hilft da wieder mal die fast als traditionell zu bezeichnende Tendenz der Wetterstationen Dahlem und Schönefeld a.k.a. BER, bei den Werten dieses Parameters recht weit auseinanderzuliegen – oft weniger wegen „echter“ synoptischer Gründe, sondern vielmehr wegen des Mikroklimas, der Bedingungen „drum herum“, kurz: der jeweiligen Standorte.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Na gut, dann mal wieder Baukasten (16.7.2022) #17870
    Heiko
    Moderator

    Hoi Moshe,

    das sieht in der Tat spannend aus.

    Zu Deinem letzten Absatz: Das Motivieren ist das eine, das Motivieren-Lassen das andere.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Beispiel für den Klimawandel #17867
    Heiko
    Moderator

    Servus,

    vielen Dank an Euch beide für diese interessanten Daten!

    Schöne Grüße aus dem heute mal mäßig warmen Berlin mit knapp 20°C,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wetterbesprechung 9. + 10.Juli 2022 #17862
    Heiko
    Moderator

    Servus,

    jetzt auch von mir mal ein längeres Zitat aus der synoptischen Übersicht, nicht schwer zu erraten von Jens Hoffmann, passend zum Thema „Hitze“:

    „Aktuell … ist das Wetter bei uns derart unspannend, dass alle Experten und die, die sich dafür halten, ausreichend Zeit haben, mit Heiß-Heißer-Am Heißesten-Prognosen für die kommende Woche um sich zu werfen, als gäbe es kein Morgen mehr. Keine Frage, die Signale dafür, dass es nach dem kommenden Wochenende in Deutschland heiß oder gar sehr heiß wird (beim DWD liegt die Demarkationslinie zwischen diesen beiden Zuständen bei 35°C, aber dieser Wert ist rein subjektiv), sind ausreichend vorhanden. Wann und wo es genau wie heiß wird, steht aber mitnichten schon fest, dazu reicht ein Blick auf die Ensembles sowohl von IFS als auch GFS für die erweiterte Mittelfrist. Da turnen durchaus auch noch einige gemäßigte Szenarien in den Charts herum, die man nicht einfach negieren sollte. Nur weil GFS in irgendeinem 06-UTC-Lauf mal ´ne +27 oder 28°C auf 850 hPa über Deutschland hinklatscht, sollten nicht gleich die Pferde verrückt gemacht werden. Aber Hauptsache, es reicht für Schlagzeilen (wobei Deutschlands ach so toller „Investigativjournalismus“ das Spielchen in vielen Fällen bereitwillig mitspielt), auch wenn man dann unten im „Kleingedruckten“ lesen muss, dass die Wahrscheinlichkeit für 45°C nur bei 10 bis 20% liegt.“

    Quelle: https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/hobbymet/wetter_deutschland/_functions/PlainTeaser_synUebersichten/nas_bericht_syn_ueb_kurzfrist.html

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wetterbesprechung 9. + 10.Juli 2022 #17853
    Heiko
    Moderator

    Hoi zäme und merci vielmal an Moshe für Deine Wetterbesprechung!

    Auch im Sommer ist nicht jede (Kalt-) Front wahnsinnig wetteraktiv, wobei manchmal nur ein paar Tropfen Regen fallen, dafür aber die Temperatur regelrecht in den Keller rauscht, wogegen manchmal der Temperaturunterschied gar nicht so groß ist und dafür die Niederschlagsmengen beachtlich sind. Viele Faktoren spielen da eine Rolle: Welche Luftmassen treffen aufeinander, wieviel „Dampf“ ist in der Atmosphäre unterwegs, was ist mit den höheren Luftschichten, zieht die Front schnell oder langsam, „schleift“ sie vielleicht? Auch die Orographie und viele andere Dinge können mitentscheidend sein.

    Konkret für dieses Wochenende sehe ich für den Sonnabend das Problem des Timings und die Frage nach dem Warmsektor vor der Kaltfront bzw. die Nähe zum Okklusionspunkt: Reicht es schon vormittags für konvektiven Niederschlag, oder ist der länger stratiform geprägt, und was machen die Niederschlagsmengen? Am Sonntag ist zwar die Nähe zum Hochdruckgebiet gegeben, aber die leichte zyklonale „Einbeulung“ nach Nordosten (und da liegt Berlin nun mal ziemlich nah dran oder besser gesagt schon drin) ist nicht von der Hand zu weisen. Das Schauersymbol für den äußersten Nordwesten Polens deutet die Schwierigkeiten schon an: So „nass“ wie die meisten MOSse am Sonntag sehe ich das nebenbei gesagt nicht.

    Jedenfalls wird es, wie heute, allenfalls mäßig warm, bevor im Laufe der nächsten Woche die Temperatur wieder einen Schub nach oben bekommt, voraussichtlich mit dem (sehr warmen, aber eher nicht heißen) Höhepunkt Mitte der Woche.

    Euch allen ein schönes Wochenende und viele Grüße,
    Heiko.

    P.S. @Moshe: Wie hast Du das technisch hinbekommen, dass immer die aktuellen Karten zu sehen sind? Einerseits vorteilhaft, so immer auf dem neuesen Stand zu sein, andererseits schade, wenn die alten Karten verfallen und man sie später nicht mehr nachvollziehen kann.

    • Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 3 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: Wetterbesprechung 1.Juli 2022 #17841
    Heiko
    Moderator

    Grüezi,

    danke auch von mir an Moshe für Deine Zusammenstellung!

    Schön fände ich (habe ich etwas übersehen?) zusätzlich zumindest einen Absatz mit Deiner eigenen Einschätzung bzw. Betrachtungen zu Aspekten des Wetters, die Dich interessieren, die Du erlebt hast oder auch zu solchen Punkten, zu denen Du eventuell Fragen an die „Community“ hast.

    Für Berlin, wo gestern eine Kaltfront zumindest mal einen deutlichen Temperaturrückgang brachte (nachmittags wurden im Osten Brandenburgs noch 31°C gemessen, während sich die Luft im [Süd-] Westen örtlich schon auf 15°C abgekühlt hatte [OK, letzteres mag durch die Lage der Wetterstation Wiesenburg im Hohen Fläming auf etwa 180 m über dem Meeresspiegel und damit in für nord(ost)deutsche Verhältnisse geradezu schwindelerregender Höhe zusätzlich begünstigt gewesen sein]), sorgte der zugehörige Niederschlag (bei konvektiver Entstehung, zumal in dieser Jahreszeit, nicht weiter verwunderlich) für ziemlich unterschiedliche Mengen auf kleinem Raum, so dass zum Teil viel zu wenig fiel, um nachhaltig aufzufallen.

    Jetzt am Wochenende ist es (nach schön kühler Nacht zu heute) schon wieder „mollig“, wenn auch nicht so schwül wie vor ein paar Tagen. Da „beim Wetter“ nur Nullen auf dem Plan stehen, müssen die restlichen Zahlen, vor und hinter dem Komma, die gewünschte Spannung zu produzieren versuchen.

    Wer jetzt mal auf eine der Berliner Webcams guckt, nämlich hier: https://wind.met.fu-berlin.de/wind/main.php?lId=500, sieht, wie „viele Wolken“ (die manchmal ja als Ersatz für „stark bewölkt“, „bedeckt“ oder ähnliches in Wettervorhersagetexte geschrieben werden) „eigentlich“ aussehen: Ich tippe beim Blick auf die Webcams, Stand 12.20 Uhr, auf eine dreistellige Zahl. 🙂

    Viele Grüße,
    Heiko.

    • Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 4 Monaten von Heiko geändert.
    als Antwort auf: Wetterbesprechung 24.Juni 2022 #17806
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen,

    danke, Moshe, für Deine Wetterbesprechung!

    In der Kürze der Zeit nur zwei Anmerkungen:

    Du findest zusätzlich beim DWD die jeweils meist lesenswerte synoptische Übersicht Kurzfrist https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/hobbymet/wetter_deutschland/_functions/PlainTeaser_synUebersichten/nas_bericht_syn_ueb_kurzfrist.html und Mittelfrist https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/hobbymet/wetter_deutschland/_functions/PlainTeaser_synUebersichten/nas_bericht_syn_ueb_mittelfrist.html.

    Zu Deinem Quiz: 1a auf keinen Fall, ich tippe auf 1c. Bei 2 geraten b.

    Hier meine Notizen zum erneut sehr warmen bis heißen Wochenende in Berlin, dem ersten im diesjährigen kalendarischen Sommer.

    Die kniffligsten Fragen sind für mich:

    – Wie verhält es sich morgen Vormittag (einige 6en in den MOSsen, aber wird etwas konvektives beobachtet?) und Nachmittag („nur“ Schauer oder [auch] Gewitter?), bzw. wie weit hält sich das Wetter überhaupt an die Prognosen (also nicht als philosophische Frage im Hinblick auf alle meteorologischen Parameter, denn diese [die Frage] ist ja jedes Turnierwochenende allgegenwärtig, sondern bezogen auf die Wetterzustände)?

    – Was macht der Wind morgen (einerseits im Hinblick auf die Richtung um 12z, andererseits im Hinblick auf mögliche Böen, die die MOSse nicht auf dem Schirm haben, obwohl signifikante Böen bei [auch langsam ziehenden] Schauern und Gewittern ja dennoch eine Option sind)?

    – Der Sonntag soll „niederschlagstechnisch“ bis auf Ausreißer ruhig sein, aber wie „ausreißerisch“ sind die?

    Ich wünsche Euch allen, sofern noch nicht gemacht, viel Spaß beim Tippen und ein schönes Wochenende!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Windsprung in Berlin zw. 12 u. 13 UTC #17793
    Heiko
    Moderator

    Hallo Ihr beiden,

    danke für Eure Berichte! Die Frage ist, ob man das (technisch) bei der passenden Wetterbesprechung des Wochenendes dranhängen kann, denn dazu passt es ja. 🙂

    Sven, den Wind(sprung) finde ich auch definitiv erwähnenswert! Auch die Tatsache, dass es zwischendurch böig wurde, ließ die Luft gleich um einiges „frischer“ erscheinen.

    Ich war zur beschriebenen Zeit der Gewitter gestern etwa 2 km nördlich von Dahlem und habe nichts gehört.

    Heute dafür umso schönere Gewitter abends, nachdem es tagsüber Land(sprüh)regen gab, und eine Temperatur, die noch ein ganzes Stück unter dem lag, was in den letzten Nächten so gemessen wurde.

    Ralf, das mit den Waldbränden habe ich auch gedacht: Gut, dass es dort längere Zeit geregnet hat. Ich hörte im RBB-Fernsehen, die obersten ca. 15 cm des Bodens waren nass, und darunter müsste man noch von 500°C ausgehen.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Hitzewellen-WB 17. bis 19. Juni 2022 #17764
    Heiko
    Moderator

    Hallo zusammen und vielen Dank an Alex, dass Du Dir Zeit genommen und Mühe gemacht hast, die Wetterbesprechung zu schreiben und zu bebildern!

    Ich weiß nicht, was frustrierender ist: Dass sich entweder niemand oder einige wenige „Verdächtige“ finden, eine Wetterbesprechung zu verfassen, oder dass es oft wenig bis gar keine Resonanz in Form von Kommentaren oder Ergänzungen gibt. Nebenbei: Bei der Regelreform-Diskussion, in die ich mich noch gar nicht einklinken konnte, klappt es doch auch mit rege(re)r Beteiligung.

    Ein heißes Wochenende in Berlin wird, wie erwähnt, durch eine wohl deutlich angenehmer temperierte Luftmasse pünktlich zu Beginn der neuen Woche abgelöst, aber unser Bibertaler hat es angesprochen: Wie wirkt sich das Timing der entsprechenden Kaltfront auf die Höchsttemperatur am Sonntag (und die Bewölkung und den Sonnenschein) aus, und wie kräftig sind die damit in Verbindung stehenden Niederschläge? Wieder mal praktisch, aber auch schade, dass wir keine Wetterzustände nachts tippen.

    Und am Dienstag um 11.14 Uhr ist kalendarischer Sommeranfang – bis dahin also weiter einen schönen Frühling!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine Wetterbesprechung am 10.Juni 2022 #17759
    Heiko
    Moderator

    Hallo Moshe und Alex (Habt Ihr einen gemeinsamen Account? Bin bei der vorletzten Nachricht nicht ganz schlau geworden, von wem die kam – ich vermute ja, Moshe, aber warum mit Alex unterschrieben?),

    danke für Eure Ergänzungen!

    Von Moshe (jedenfalls dem, der als Moshe eingeloggt war) war noch eine Frage offen.

    „@Heiko:
    “ ca. 10 km westlich von Dahlem regnete (6) es um den 12z-Termin ein paar Minuten lang.“

    Kann ich das irgendwo sehen, also ist das eine offizielle Wetterstation?
    Auf kachelmannwetter finde ich gar keine Station westlich von Dahleim.
    Auf dem Radar war ganz minimaler Niederschlag.“

    Antwort: Ich selbst war an besagter Position und habe dort den Regen mitbekommen.

    Und noch ein Hinweis hierzu:

    „Mit meinen „3 % Niederschlagswahrscheinlichkeit für 3h“ die ich für 14 Uhr für Berlin-Dahlem in der Textdatei hatte bin ich von daher zufrieden, da es wirklich nur an ganz wenigen Orten Niederschlag gab.“

    Hier der Hinweis: 3% Niederschlagswahrscheinlichkeit für einen Ort hängt ja nicht direkt damit zusammen, an wievielen Orten in einem Gebiet es Niederschlag gibt. Die Menge ist nebenbei wieder ein anderes Thema, wenn ich an die rund 25 l/qm in einer Stunde vor einigen Jahren im Norden Berlins denke, die von den Wasserbetrieben registriert wurden und den anderen Wetterstationen durch die Lappen gegangen sind. Ich denke, Du weißt mit der Niederschlagswahrscheinlichkeit etwas anzufangen; dieser Hinweis dient dazu, eventuelle Missverständnisse bei Mitlesern zu verhindern.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine Wetterbesprechung am 10.Juni 2022 #17755
    Heiko
    Moderator

    Hoi Moshe,

    danke für Deinen Bericht und Glückwunsch zum ersten Platz in Züri!

    Was die nicht freigeschalteten Beiträge angeht, könntest Du bei der Turnierleitung bzw. speziell bei unserem Bibertaler nachfragen, der auch schon einmal eine komplette Wetterbesprechung von mir „gerettet“ hat – falls noch niemand der Profis hier reingeguckt haben sollte.

    Und was Deinen Tipp für Berlin angeht: Nicht verzagen; alleine Dein ziemlich exklusiver Tipp mit den 8/8 und 10% der maximal möglichen Sonnenscheindauer am Sonnabend zusammen mit der ziemlich gut getippten Höchsttemperatur zeigen, dass auch „Ausreißer-Tipps“ mal ganz gut passen können.

    Hier in Berlin gab und gibt es heute seit dem Nachmittag gelegentlich Schauer, wobei vieles, das aus den Wolken fällt, spektakulärer aussieht als die Messwerte, denn es handelt sich zu einem großen Teil um Fallstreifen, bei denen der Niederschlag verdunstet, bevor er den Boden erreicht. Und der jetzige Schauer könnte der letzte Niederschlag bis zum nächsten Wochenende sein, wenn am Sonntag wohl die kurze Hitze wieder beendet wird.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine Wetterbesprechung am 10.Juni 2022 #17751
    Heiko
    Moderator

    Beim Wind heute Mittag waren die 330° in Schönefeld doch einigermaßen aprognostisch, aber mit dem (fast genau) Westwind in Dahlem hat’s für die meisten doch Punkte gegeben. Für Böen von 25 Knoten oder mehr hat es nicht gereicht und wird es wohl auch nicht reichen.

    Die Sonne schien heute tagsüber längere Zeit so wenig von Wolken gestört, dass ich mal auf die Auswertung der Sonnenscheindauer gespannt bin – sollte sie auch über den Erwartungen einiger Tipps liegen, ist es umso bemerkenswerter, dass die Temperaturprognose heute im Allgemeinen ganz gut funktioniert hat.

    Morgen und übermorgen mal ein Temperaturniveau für Freunde von mäßig warmem Wetter. Dazu ein Bisschen Niederschlag (natürlich pünktlich nach unserem Turnier, oder?). Wer bei 20°C leicht friert, kann sich auf die Wetterentwicklung ab der Wochenmitte freuen.

    Freuen würden sich viele auch bestimmt, wenn sich jemand für die nächste Wetterbesprechung finden würde.

    Die Saison der Leuchtenden Nachtwolken / NLC ist recht aktiv, wenn man sich im Meteoros-Forum https://forum.meteoros.de/viewforum.php?f=34&sid=f404d065522b1ef4aea6896cf91ae628 ansieht, zu wievielen Tagen es Meldungen gibt – nicht immer nur aus Norddeutschland übrigens. Ich konnte sie (die NLC) diese Saison bislang noch nicht erspähen, werde aber Ausschau halten, wenn es sich anbietet. Wenn Ihr es auch probieren wollt: Clear skies!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine Wetterbesprechung am 10.Juni 2022 #17750
    Heiko
    Moderator

    9.45 Uhr, etwa 1 km nördlich von Dahlem: Es tröpfelt wieder (6, keine 8). Wie üblich, zu Dokumentations- und Informationszwecken.

    Dauer: vielleicht 2 Minuten.

    als Antwort auf: Keine Wetterbesprechung am 10.Juni 2022 #17749
    Heiko
    Moderator

    Moin!

    Was man für alle, die das Berliner Wetter nicht live verfolgt haben, noch zur Ergänzung zu den Wolken sagen kann, ist, dass diese gestern über die Mittagszeit nicht nur mit hohem Bedeckungsgrad auftraten, sondern dass es sich dabei hauptsächlich um solche aus dem tiefen Stockwerk, konkret im Wesentlichen Stratocumulus, gehandelt hat. Cirren oder allgemein hohes Gewölk spielte dagegen keine entscheidende Rolle. Nachmittags zeigte sich dazu, neben den erwähnten Auflockerungen, etwas Cumulus, und auch mittelhohe Wolken vom Typ Altocumulus (teils sogar mit Ansätzen von lenticularis) waren zu sehen. Insofern waren die 10% Sonnenscheindauer aus Moshes Daten zwar sehr niedrig, aber auch nicht so weit von der Realität entfernt, wenn man sich die tatsächlich ermittelten Werte aus Dahlem und Schönefeld ansieht, die auch die recht großen Unterschiede auf verhältnismäßig kleinem Raum zeigen – und trotz des eher raren Sonnenscheins ging die Temperatur ordentlich nach oben. Was hätten wir wohl für Höchstwerte in der gleichen Luftmasse bekommen, wenn die Sonne so lange geschienen hätte, wie es die Tipps mit „freundliche(re)m“ Wetter beschrieben haben?

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine Wetterbesprechung am 10.Juni 2022 #17747
    Heiko
    Moderator

    Nachmittags zeigten sich (und zeigen sich gerade abends) größere Auflockerungen über Berlin, und an den turnierrelevanten Wetterstationen kamen auch für das Wn keine Regentropfen an. Warm ist es, wobei die Höchsttemperatur noch etwas höher lag als von den meisten (nicht allen, schöne Grüße zum Beispiel an unser Schneegewitter und Moshe) erwartet.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine Wetterbesprechung am 10.Juni 2022 #17746
    Heiko
    Moderator

    Hallo,

    Berlin heute Mittag überwiegend stark bewölkt, und ca. 10 km westlich von Dahlem regnete (6) es um den 12z-Termin ein paar Minuten lang. Der Taupunkt war mit einer ziemlich großen Spanne zwischen Dahlem und Schönefeld vielen Tippern gnädig.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine Wetterbesprechung am 10.Juni 2022 #17745
    Heiko
    Moderator

    Zwei Ergänzungen:

    Was man schön an den Tipps sieht, ist zum einen die Vermutung, dass die Niederschlagswahrscheinlichkeit in Deinen Daten doch arg niedrig ist (Sonnabend), und dass (nicht auf Deine Daten, Moshe, bezogen) die Böen am Sonntag einen gewissen Unsicherheitsfaktor darstellen.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine Wetterbesprechung am 10.Juni 2022 #17744
    Heiko
    Moderator

    Hoi Moshe,

    vielen Dank für Deinen Beitrag und Deine Mühe!

    Ich habe erst meinen Tipp abgegeben und mir danach gerade Deine Daten für Dahlem angesehen. Da sind einige gute Ansätze erkennbar! Was den Taupunkt angeht, sehe ich ihn für Sonntag höher als Sonnabend. Die Bewölkung, die am Sonnabend mittags keinen Sonnenschein durchlassen soll, sehe ich nicht so, aber vielleicht zeigt sich hier (wieder mal) das Problem der „effektiven Bewölkung“ bzw. der dünnen (oder nicht so dünnen) Cirren. Schön, dass besonders für den Sonntag der zeitweise etwas böige Wind erkannt wird. Spannend wäre, die Daten auch mal bei „mehr Wetter“ (sprich z.B. Durchgang einer Kaltfront, die mehr Potential hat als die am Montag, die vsl. ja hauptsächlich einen vorübergehenden deutlichen Temperaturrückgang bringen soll) zu prüfen.

    In einem Satz können wir am Wochenende mit dem Einfluss des Hochdruckgebietes CENK ruhiges Frühsommerwetter in Berlin (nicht nur hier) erwarten.

    Euch allen ein schönes Wochenende und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Wetterbesprechung 3.6.2022 – Ich packe meinen Koffer und nehme mit… #17730
    Heiko
    Moderator

    Hallo Moshe,

    danke Dir! Soweit ich weiß, ist es nicht bei allen so, dass immer ein Name einem Spieler / einer Spielerin entspricht, sondern dass manchmal hinter Name A zwei Leute stecken, oder dass Spieler C im Namen von B tippt. Wie sinnvoll oder auch fair das ist, steht auf einem anderen Blatt. Grundsätzlich würde ich jedenfalls denken, dass zwei Tipps pro Person möglich und auch nicht verwerflich sind – genaueres müsste Dir aber die Turnierleitung sagen.

    Was die Koordinaten angeht, kann ich für Berlin und speziell für die Wetterstation Dahlem sagen, dass das nicht so einfach ist:
    – Augenbeobachtungen werden auf dem Wetterturm gemacht, während die Wetterhütte im Botanischen Garten einige Hundert Meter entfernt steht.
    – Für Schweizer Verhältnisse niedlich, nennen wir die Erhebung, auf der der Wetterturm steht, Berg, und im 6. Stock des Wetterturmes beträgt die Differenz zwischen Stationsluftdruck und Meereshöhe etwa 8 bis 9 hPa.
    – Laut Google Maps wäre das zum Beispiel der Balkon des Wetterturmes, von dem aus wir in der Regel beobachten: 52.458514,13.310268
    – Wir sehen aber unter anderem auch von der Nordostseite aus dem Fenster: 52.458556,13.310599
    – Die Wetterhütte im Botanischen Garten befindet sich etwa hier: 52.453716,13.301722
    – Die jeweilige Höhe müsste man per Google Earth ermitteln, wobei die zwei ersten genannten Punkte schätzungsweise 18 m über dem Boden / der Straße vor dem Wetterturm liegen.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    Heiko
    Moderator

    Hoi Moshe,

    danke für Deinen interessanten Beitrag! Für Deine „Umfrage“ kann ich sagen, dass ich Meteorologie als Nebenfach studiert habe (neben Chemie, Hauptfach Geographie), dass ich seit 2006 am Institut für Meteorologie der FU Berlin bzw. bei der Berliner Wetterkarte tätig bin und außerdem acht Jahre beim ehemaligen privaten Wetterdienst MeteoGroup gearbeitet habe.

    Ehrlich gesagt, verfolge ich die anderen Städte außer Berlin aus Zeitgründen nur (sehr) am Rande, so auch Zürich. Aber spannend ist das, was Du geschrieben hast, allemal! Nur nicht zu viel von Deinen Tipp-Tricks verraten. 🙂 Du könntest Deinen „Roh-Tipp“ ja aber vielleicht auch zusätzlich zu Deinem „verfeinerten“ Tipp laufen lassen, oder?

    Grundsätzlich wäre Vergleichbares für Berlin auch sehenswert – wenn es Dir nicht zu viel Extra-Arbeit macht.

    Schönes Wochenende und viele Grüße,
    Heiko, in Berlin derzeit geschätzt 7/8 Bedeckung, eher „matschiges“ hohes und mittelhohes Gewölk.

    als Antwort auf: Frühling 2022 – Die Sieger #17715
    Heiko
    Moderator

    Hallöchen!

    Schließe mich den Glückwünschen an und freue mich ein ums andere Mal besonders, dass es (bis auf eine Ausnahme) ausschließlich menschliche Spieler waren, die auf dem Treppchen gelandet sind.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine letzte Mai-WB #17709
    Heiko
    Moderator

    Hallo Charles,

    danke! Schade, dass der Bedeckungsgrad bei Dir nicht mitgespielt hat. Ich war mit anderen Sternfreunden südöstlich von Berlin, etwas nördlich vom berühmten Lindenberg. Die Kante der tieferen Wolken über dem Berliner Raum war horizontnah zu sehen, einige Sternschnuppen zeigten sich (wohl neben ein paar Tau-Herculiden auch sporadische Meteore), und der von den Modellen „versprochene“ Cirrus aus Südwesten bis Westen zog „planmäßig“ zur heller werdenden Dämmerung herein. Zuvor waren auch die Milchstraße und der Frühlings- bis Sommerhimmel allgemein sehr gut zu sehen. Dicke Kleidung inklusive Schal und Handschuhe waren bei 7 bis 5°C eine gute Wahl! Letztlich gab es nachts an anderen Stellen in Brandenburg leichten Bodenfrost. Und mancherorts fiel flacher Bodennebel, mal in Schwaden, mal in Bänken, auf.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine letzte Mai-WB #17704
    Heiko
    Moderator

    …und an unseren TEMPELHOFer Glückwunsch zum Spitzenplatz in Berlin!

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine letzte Mai-WB #17702
    Heiko
    Moderator

    Nach einem Vormittag mit konvektiven Niederschlägen an beiden für die Berliner Wertung relevanten Stationen war heute Mittag der Taupunkt – wie gestern – recht unterschiedlich. Heute hat eher Schönefeld vielen die Punkte gerettet, wie ich das so sehe, während gestern zumindest für einige der (wie heute) höhere Wert aus Dahlem vorteilhaft war. Die ziemlich große Differenz bei der Windrichtung heute Mittag mag als Ausgleich dafür gesehen werden, dass wir nach dem böigen Sonnabend heute beim Mittelwind doch mehr oder weniger zu forsch getippt haben.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine letzte Mai-WB #17701
    Heiko
    Moderator

    Hallo Charles,

    das ist ja interessant! Ob es in neun Monaten einige „Herc/kules“ oder „Herc/kulinen“ gibt?

    Für den Berliner Raum sehe ich durchaus Chancen auf brauchbare Bewölkungsbedingungen, auch wenn nach wie vor die Frage nach den Cirren im Detail unsicher ist. Ich werde es probieren, zumal bei der Mondfinsternis letztens auch so manche Modellberechnung deutlich mehr hohes Gewölk vorhergesagt hat, als letztlich zu sehen war.

    In diesem Sinne allen, die beobachten, „clear skies“ und viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine letzte Mai-WB #17699
    Heiko
    Moderator

    Danke Charles,

    gerade habe ich gemerkt, dass ich zu den Tau-Herculiden gar keinen Link reingesetzt hatte, was ich gerne nachholen möchte; in englischer Sprache: https://www.imo.net/possible-meteor-outburst-on-may-3031/

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine letzte Mai-WB #17696
    Heiko
    Moderator

    Hallo Sven,

    danke für Deine Ergänzung!

    Wenn nur 10 bis 20% der Teilnehmer(innen) beispielsweise am Berliner Tipp hier auch einen oder zwei Absätze ergänzen würden, hätten wir unterm Strich schon eine schön ausgedehnte Wetterbesprechung. Aber vielleicht beteiligen sich ja noch ein paar weitere.

    Vom Vulkan Hunga Tonga-Hunga Ha’apai gibt es übrigens, wie ich gerade gesehen habe, ein paar neue Infos.

    https://www.rnd.de/panorama/tonga-vulkanausbruch-war-die-groesste-explosion-seit-1883-ZAINBEOVCFACLPUYCGDC7E3HRI.html

    Wobei ich mit „größte Störung im Weltall in der Neuzeit“ als Unter-Überschrift meine Probleme habe. „Eine der…“ im Text weiter unten klingt da schon besser. Man denke an Supernovae (wobei wegen der astronomischen Entfernungen von vielen Lichtjahren natürlich die Frage ist, ob man sich auf die Zeit der Beobachtung bezieht oder auf die zurückgerechnete Zeit des Ereignisses), und hier noch die passende Einheit für Physikfreunde, ein Foe: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Foe_(Einheit)

    Gerade am Freitag wurden in Schottland die ersten NLC der Saison beobachtet: https://forum.meteoros.de/viewtopic.php?f=34&p=237864&sid=68d1c99c9b18a0a13445d31216424a41#p237864

    Zurück zur Erde: Im Berliner Raum hat es planmäßig für stürmische Böen gereicht, und um Wetter und Astronomie zu verknüpfen, hier noch der Hinweis, dass es sich in der Nacht vom Montag zum Dienstag lohnen könnte, nach Sternschnuppen Ausschau zu halten (wohl am ehesten in der zweiten Nachthälfte), denn die Tau-Herculiden sind dann unterwegs, wenn auch mit Unwägbarkeiten; einerseits die Bewölkung (und wenn es auch nur Cirren sind), andererseits die Frage, ob von den Fragmenten des Ursprungskometen vor der Dämmerung etwas so weit östlich wie in Mitteleuropa zu sehen ist, denn die berechneten guten bis idealen Beobachtungsorte liegen ein paar Tausend Kilometer weiter in Richtung des „Großen Teiches“ oder noch weiter westlich. Aber wir wissen ja, dass Berechnungen nicht immer 100%ig der Realität entsprechen.

    Viele Grüße,
    Heiko.

    als Antwort auf: Keine letzte Mai-WB #17693
    Heiko
    Moderator

    Servus,

    schade, zumal gerade die Stumeta in Berlin läuft und es wohl sogar ein eigenes „Modul“ zum Wetterturnier gibt.

    Nach einem recht freundlichen, auch ziemlich windigen Freitag gestaltet sich das Wochenende hier vor allem kühl, und es gibt einige Schauer sowie am morgigen Sonnabend noch mal deutlich turnierrelevante Böen. Die Nacht zu heute war im Berliner Raum mit etwa 13°C verhältnismäßig mild, besonders, wenn man sich vor Augen hält, dass die Höchsttemperatur der nächsten beiden Tage allenfalls rund 2 K darüber liegt. Zu verdanken haben wir die Zufuhr sparsam temperierter Luftmassen dem Zusammenspiel von Hoch BURKHART (von der südostgrönländischen Küste über die Britischen Inseln bis ins südliche Mitteleuropa) und Tief HANNAH über Nordosteuropa.

    Feinheiten wie die Zahlenwerte, die Frage nach einzelnen Gewittern (eher als die Frage nach stratiformen Niederschlägen), nach der Sonnenscheindauer und nach den konkreten Werten bei den Böen sind wie so oft das Natriumchlorid in der Suppe, und die Modellwelt ist sich besonders bei den Niederschlagsmengen bis Montag früh uneins.

    Ach ja, und in der Glaskugel deutet sich pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang die Tendenz zu Sommertagen an – die Bahn möge die Klimaanlagen bereithalten, nicht, dass es heißt: „Für 9 Euro in die Sauna.“ 🙂

    Viele Grüße,
    Heiko.

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