WB zu besonderem Abschluss, vom 26. bis 28.8.

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    • #17964
      Bibertaler
      Moderator

      Servus zusammen,

      Die Zeit rennt und rennt und rennt. In weniger als vier Monaten ist Weihnachten, in der Ukraine wird seit über sechs Monaten gekämpft und der meteorologische Sommer ist gerade voll im Endspurt, womit unsere seit mittlerweile Jahrzehnten verwendete Wertung leider aufgrund der Automatisierung – mag man sie gut oder bescheiden finden – einer Reform unterzogen werden muss. Bevor es aber dazu kommt, haben wir noch ein Wochenende Zeit mit Wws und N in die Vollen zu gehen. Wenn da bei einzelnen Tipps ungewöhnliche Konstellationen auftauchen sollten, dann bitte nicht wundern 😉 In den folgenden Abschnitten erwarten euch ein paar resümierende Punkte rund um unser bisheriges Wertungssystem, sowie den bald zurückliegenden Sommer und auch ein kurzer Ausblick, was uns am letzten Augustwochenende erwartet. Wer es eiliger mit dem Wochenende hat, kann daher gern auf den Teil nach der Bodendruckkarte mit den Fronten springen.

      Was haben wir nicht alles erlebt mit unserer Wertung. Persönliche Leid- und Freudensprünge kennt ihr ja zu Genüge. Es gab auch dunkle Zeiten, wie den Ausfall im August 2013 oder den Server-Hack über die Weihnachtspause 2021/22. Aber abgesehen davon ist einiges passiert seit der ersten Wochenendwertung. Ich habe mal ein paar Zahlen aus dem Archiv und aus der ewigen Liste herausgenommen, um ein bisschen den Abschluss zu finden. Wie ihr in unserer Geschichte lesen könnt, kam nach Berlin mit Beginn Anfang März 2000 erst einmal Wien dazu (April 2021), Zürich folgte im März 2002, Juni 2004 war das Eintrittsjahr von Innsbruck und als letzte Stadt wurde Leipzig im Juli 2005 eingegliedert. Das entspricht damit in der zeitlichen Reihenfolge inklusive dem letzten Augustwochenende 1154, 1082, 1045, 928 und 879 Tipps zum Abgeben. Hätte jemand in allen Wertungen teilgenommen, inklusive der Karfreitagswertung 2022, in der sich Donnerstag und Freitag ein einsames Duett gegeben haben, käme man auf unglaubliche 122112 Parameter, mit denen man 1017600 Punkte hätte holen können. Nun waren die wenigsten von uns von Anfang an und in allen Städten vertreten. Es gibt aber doch ein paar Namen zu erwähnen, auch wenn ich mit Sicherheit jemanden übersehe. In dem Fall seht es als Anreiz das unter diesem Kommentar zu veröffentlichen.

      Von den menschlichen Tipps am nächsten an diesen maximal möglichen Wochenenden waren Sven/Titisee-Neustadt und Pfingstochse in Berlin mit 1084 und 1042 Eingaben, in Wien mit 743 wieder Pfingstochse, in Zürich – wieder zwei Bekannte – Sven/Titisee-Neustadt und Pfingstochse mit 992 und 675 Tipps, in Innsbruck Georg mit 893 mit gleich vielen Einträgen wie Petrus und Sleepy, und last but no least Leipzig, wo ebenfalls unser Pfingstochse mit 840 oben steht, zusammen mit Petrus und Sleepy. Am nächsten am absoluten Maximum aller Städte ist demnach unser Pfingstochse dran mit 3933 abgegebenen Tipps. Gratulation an dieser Stelle für so viel Einsatz, quasi jeden Freitag oder Donnerstagabend, wobei Wetterbesprechungen und Kommentare in der Zeit ja noch nicht einmal inkludiert waren.

      In all den Jahren haben wir versucht, so nah wie möglich an die perfekte Prognose heranzukommen. Wir waren schon ein paar Mal sehr knapp dran. Das oberste war von Hurricane in Zürich am 19.07.2013 mit 199.0 Punkten mit nur wenigen Zehnteln Abzug bei beiden Drücken und beim Sonntagstaupunkt. Ebenfalls auf dem Maximumspodest befinden sich MaBe-Leipzig mit 198.2 am 09.05.2008 in Leipzig, Nikosik mit 195.5 am 26.09.2014 in Berlin, nik mit 198.4 am 07.08.2020 in Innsbruck und Oberbayer mit 198.6 am 26.08.2016 in Wien. Gute Statistiken zu den einzelnen Tagen habe ich keine ohne Mehraufwand ermitteln können, aber es gab sie, die perfekte Tagesprognose, zum Beispiel am 29.11.2020 in Innsbruck von Mammatuscloud; herzlichen Glückwunsch hierzu noch einmal.

      Die Tagessiege mit den geringsten Punktzahlen sind auch spannend, verdeutlichen sie doch am besten, wenn sich das Wetter gänzlich von unseren Tipps verabschiedet hat. So konnte Sturmtief am 27.04.2012 mit 130.2 Punkten nach einem völlig unterschätzen Sturmsamstag und einer absolut unerwarteten tropischen Nacht den Tagessieg in Zürich einsammeln. Sturm (ich vermute Westföhn) ließ auch in Innsbruck am 09.01.2015 die Punkte in den Keller rauschen. Auf dem Treppchen stand damals nik mit 125, dicht gefolgt von Georg mit 123.5. Ebenfalls gute Punktefresser sind Nebel wie in Leipzig am 31.10.2008, als Fraktus mit 130.1 Punkten mit blauem Auge davongekommen ist, oder aber unvorhergesagter, langer Schneefall wie in Wien am 09.01.2009, das Hi-Lo am wenigsten Punkte Abzug brachte.

      Wenn man sich auf die Persistenz verlassen hätte, wäre man recht selten auf dem Podest gelandet. In Innsbruck schaffte es der Donnerstag gesamt fünf Mal, der Freitag dagegen nur das eine Mal an Ostern dieses Jahres. Sonst hält es sich mit zwei drei Mal pro Stadt sehr in Grenzen. Das ist kein Vergleich zu den Anzahlen bisherigen Wochenendsiegen. In Leipzig liegt Moses vorne mit 44 Wochenenden, in Zürich ist es Hurricane mit 50 und in Wien Uwetter mit 63. Berlin und Innsbruck wurden bisher von Georg dominiert mit jeweils 65 und unerreichbare 135.
      Mit der neuen Wertung geht diese Statistik ja weiter. Nur die Maximalpunktzahl wird schwerer zu erreichen. Doch bevor wir das direkt anwenden, kümmern wir uns kurz um das bevorstehende Wochenende.

       

      Bodendruckvorhersage mit Fronten für Freitagmittag [wetterzentrale.de, DWD]

       

      Wochenendüberblick
      Das letzte Wochenende mit Wws könnte spektakulärer sein, aber wir hatten es auch schonmal fader. Zum Start am Freitag liegt eine Kaltfront quer über Mitteleuropa. Die Front ist Teil einer Luftmassengrenze, die sich mal als Warmfront, mal als Kaltfront von der Iberischen Halbinsel bis nach Skandinavien reicht. Starke Tiefentwicklungen sind derzeit nicht vorhanden, wenn man von dem einen Tief auf dem Atlantik absieht. Hoher Luftdruck befindet sich derzeit über Russland sowie westlich von Portugal, beides mit nicht sonderlich hohem Druck. Dazwischen befinden wir uns, an der Luftmassengrenze im druckbedingten Nirgendwo.


      GFS Geopotential und Isotachen auf 300 hPa für Freitag bis Montag 6UTC [ertel2.uibk.ac.at]

      Auch in der Höhe könnte mehr Wumms sein. Wir haben ein ausgeprägtes Tief rund um Island, das sich im Laufe der Tage nach Norden verlagert. An dessen Südseite trogt sich ein für uns interessantes Gebilde ab, das in der Bodendruckkarte am Freitag über den Britischen Insel weilt. Dieses wenig aktive Tief liegt bis Montagmorgen über Dänemark. Jedes weitere Vorrücken wird vom Hoch auf der russischen Seite unterbunden, dabei wäre es für wechselhaftes Wetter wichtig, wenn die Tiefs nach Osten durchziehen könnten.


      GFS ThetaE auf 850 hPa für Samstag- und Sonntagnachmittag [ertel2.uibk.ac.at]

      Für uns relevant ist die Kaltfront, die am Samstagvormittag im GFS quer über Deutschland liegt. Tagesgangbedingt ist die Niederschlagsaktivität geringer als am Nachmittag. Von den Soundings für Berlin und Leipzig ist mit dazu passendem CAPE eher mit einer 8/9 zu rechnen, was ja auch zu einer Kaltfront passt. Am Sonntag hat die Front die Oder bereits überschritten und sorgt nun in Polen für konvektive Niederschläge. Der Alpenraum bleibt weiterhin in der labilen feuchten Luftmasse mit Schauern und Gewittern vor allem am Nachmittag.


      EZ highres Niederschlag gegen Samstag- und Sonntagmittag [wxcharts.com]

      Auch das EZ schlägt folgerichtig in die konvektive Schiene. In allen unseren fünf Städte besteht hier am Samstag die Chance, dass beide Wws nicht 0 sind. In Berlin und Leipzig ist das sehr sicher, in den Alpen je nach entsprechender Lage. Die Lokalmodelle morgen werden dann die Regionen hoffentlich etwas genauer einrahmen. Am Sonntag liegt der Niederschlag etwas weiter westlich als im GFS, Berlin könnte Knapp werden, Leipzig ist auf der trockenen Seite. In den Alpen bauen sich über Mittag die Cu zu TCu weiter aus; Weiterentwicklung möglich.


      GFS Temperatur auf 850 hPa für Samstag- und Sonntagnachmittag [ertel2.uibk.ac.at]

      Mit der Kaltfront geht auch das Temperaturniveau herunter. In allen Städten ist der Freitag der wärmste Tag mit 28 bis 29 Grad. Am Samstag sind es dann trotz allem sommerlich 25 Grad, In Innsbruck mit mehr Wolken auch nur 24 Grad, in Wien in der noch wenig veränerten Luftmasse noch 27 und am Sonntag pendelt es sich im Norden bei 22 bis 23 Grad ein, während der Süden mit 26 bis 27 Grad weiterhin sommerlich warm bleibt. In der GFS-Karte könnt ihr euch gern vergleichen, wie es die aktuelleren Modelle vom Temperaturniveau auf 850 hPa sehen und runterrechen.


      GFS Bodendruck und Wind am Samstag- und Sonntagmittag [ertel2.uibk.ac.at]

      Zum Abschluss noch Druck und Wind. Die grobe Wetterlage bleibt an beiden Tagen gleich, Nordwest in Berlin und Leipzig, etwas Bise in Zürich, Nord bis West in Wien und im Inntal sollte sich wie bisher das Einfließen breit machen. Böen aus letzterem sollten sich nicht ausgehen. Aber je nach Lage der Niederschläge kann das wacklige Druckgefälle auch umkehren. Das sei es einmal hierfür. Jetzt seid ihr an der Reihe.

      Verfrühter Rückblick des Sommers 2022
      Mit diesem Wochenende geht für uns nicht nur die Sommerwertung zu Ende, sondern mit 1. September auch der meteorologische Sommer. Und was für einer. Ich persönlich teile das Zitat „das war vermutlich der kühlste Sommer unseres weiteren Lebens“ nicht ganz, allein der Statistik halber, aber die Richtung stimmt. Ich habe mit mal von mtwetter und wetteronline die Hitzetage für unsere Städte herausgenommen, sofern verfügbar, und graphisch aufbereitet. Es ist ein stetes Auf und Ab, aber das gleitende Mittel über 10 Jahre macht deutlich, dass sich die letzten Jahre deutlich von den Jahren zuvor in ihrem Anstieg unterscheiden. Sollte dieser Trend weiterhin anhalten, wird es für eher Kühle bevorzugende Menschen wie mich schwierig.

      Anzahl an Hitzetagen pro Jahr füt Berlin (schwarz), Leipzig (rot), Wien (magenta) und Innsbruck (blau). Bei Wien war gelegentlich Lücken im Datensatz, daher kann es in einzelnen Jahren (so auch heuer) etwas mehr sein. Daten entnommen von mtwetter.de und wetteronline.de. Bei Zürich hab ich nur drei Jahre gefunden, wenn jemand mehr dazu hat, gerne schreiben, dann füge ich Zürich nachträglich gerne ein.

       

         

      Temperaturabweichung zu 1991-2020, Sonnenscheinanteile und relativer Niederschlag alleine mal für den August 2022 [http://www.bernd-hussing.de/klima.htm]; Die Karten für den Sommer aktualisiere ich, sobald sie verfügbar sind. Die groben Muster bleiben aber erhalten, feuchter Süden und dank der Niederschläge im August auch der Osten, seeeeeeeeeeeehr sonnig und zu warm, wobei die Abweichung im Südosten dank warmen Juni/Juli höher sind, als die Abweichung für August erahnen lässt. Das Maximum liegt weiterhin am Oberrhein-Main-Neckar-Gebiet

      Des Weiteren war der Sommer 2022 zu sonnig, zu trocken und zu warm. Bei den Sonnenstunden haben wir in Deutschland bereits vor ein paar Tagen mit Ausnahme des äußersten Ostens die 100% locker überschritten. Bei der Temperatur liegen wir relativ zu 1991-2020 mehr als 2 Grad über dem Mittel. Besonders hoch ist die Abweichung im Südwesten, eher geringer direkt am Alpenrand und um die Nordsee. Beim Niederschlag liegen wir aktuell weit zurück. Im Rhein-Neckar-Umfeld hat sich kann man die Prozente bisher an einer Hand abzählen und auch sonst reicht gerade nicht einmal ein Viertel des gewohnten Sommerniederschlages nicht aus. Das Ergebnis sind niedrige Flusspegel, vertrocknete Landschaften und hohe Waldbrandgefahr. Letztere hatten wir während der letzten Hitzewelle zuhauf rund um den Grunewald und im Elbsandsteingebirge. Nebenbei ein etwas erheiterndes Zitat von Trump, geäußert zu den Waldbränden in Kalifornien vor ein paar Jahren: man muss halt einfach nur die Wälder richtig sauber machen. In weiterer Folge wurde übrigens auch behauptet, in Österreich wohne man in Waldstädten mit viel explosiveren Bäumen als in Kalifornien. Meine Empfehlung, einfach mal googlen und die Twittermeldung dazu durchschauen, danach geht es einem schon viel besser. Zurück zum Niederschlag, ohne flächigen Niederschlag ist dieses Defizit vorerst nicht zu beheben. Extremereignisse wie das zum letzten Wochenende am Alpenrand, vor allem in Vorarlberg, haben lokal die Lage verbessert und zumindest der Rheinpegel profitiert davon.


      Niederschlagssumme in der Woche vor dem 24.8.22 links [kachelmannwetter.com] und der Rheinpegel bei Düsseldorf mit Tiefstand und ansteigender „Hoch“wasserwelle [wetteronline.de]


      EZ highres Niederschlag bis Monatsende [wxcharts.com]

      Die enormen, und lokal teils sehr begrenzten Summen haben in Vorarlberg zu Überflutungen, Vermurungen und allerlei anderer Probleme gesorgt. Der Bodensee stieg darauf innerhalb eines Tages um 25cm an. Im gesamten Einzugsgebiet der oberen Donau vielen nahe bis deutlich über 100mm, was grob 50% des sommerlichen Normniederschlages entsprach und wodurch die Pflanzen fürs erste wieder Feuchtigkeit zur Verfügung haben. Auch Richtung Sachsen bis zur Ostsee kam viel brauchbares Wasser herunter, anders dagegen in der Mitte und im Westen. Bis zum Monatswechsel kommt ja noch etwas herunter, zumindest wenn sich das Wetter ans EZ hält. Darin hätte zumindest die Gebiete in der Mitte, wie die Fränkische Trockenplatte, etwas Niederschlag, der Westen bleibt jedoch nahezu ausgenommen, weshalb wir dort das Defizit in den September mitnehmen. Im Mittel werden wir in Deutschland die 50% relativ zu 1991-2020 schon noch erreichen, aber dennoch ist es viel zu wenig für Entspannung. Der Unterschied ist im Satellitenbild deutlich zu erkennen, meist grüne bis grünbraune Flächen über Mitteleuropa zum Beispiel im Jahr 2009, dagegen dürrbraun vor wenigen Tagen von der großen und kleinen Bretagne bis weit über den Kontinent.

      Unterschied zwischen August 2009 (eher grün) und 2022 (meist braun). Besonders auffällig sind die Regionen England, Frankreich, Norditalien und die nicht bewaldeten Flächen in Deutschland auf der einen Seite und der frische grüne Streifen am Alpennordrand und an der Nordsee [https://worldview.earthdata.nasa.gov/]

      An dieser Stelle ein kleiner Schwenk nach Asien, der Aralsee trocknet ebenfalls aus, und das schon seit Jahren und aus bekannten Gründen. Beim Recherchieren der Satellitenbilder ist mir das wieder bewusst geworden. Hier das Gif dazu im Vergleich im August 2000 gegenüber August 2022:

      Vergleich Aralsee 2000 – 2022 [https://worldview.earthdata.nasa.gov/]

      Weniger trocken sind Teile der Alpen, die im Laufe des Sommers immer wieder mal Gewitter abbekommen haben. Auch wenn die Vegetation nicht direkt vertrocknet aussieht, sie leidet dennoch. Die bisherige Sommerbilanz in Österreich sieht bislang ausgeglichen bis leicht zu trocken zwischen Vorarlberg bis nach Oberösterreich aus, wobei das meiste auf das Konto des letzten Wochenendes fällt. Im Süden und Osten gab es bislang nur zwischen zwei und drei Viertel des Normniederschlages, sodass man es der dortigen Vegetation auch ansieht. Auch hier gab es einzelne Extreme wie das Unwetter bei Villach Ende Juni, bei dem etliche Orte durch Murabgänge komplett von der Außenwelt abgeschnitten wurden, oder die Gewitterlinie vom 18.8., die leider auch 5 Menschen das Leben kostete. Es war gefühlt murenintensiv diesen Sommer, den Pfarrer aus dem Stubai, der seit dem Unwetter am 22.7. mit Murenabgang bei Medraz vermisst wird, fehlt noch immer jede Spur.


      Temperaturabweichung für Österreich, sowie der relative Niederschlag mit Mittel 1981-2010 [https://www.zamg.ac.at]

      Und um das Bild abzurunden, auch im Alpenraum war es zu warm mit im Schnitt rund 2.2 Grad relativ zum Mittel 1981-2021. Über 2.5 Grad Abweichung nach oben wurde im Westen sowie in den Tallagen zwischen Oberösterreich und Kärnten ermessen. Daran wird sich auch in den kommenden Tagen laut den Modellen nichts ändern. Nur eines ist sicher, in weniger als 4 Monaten ist Weihnachten und es wird wie immer eine turbulente Zeit werden – die Hurrikansaison ist ja auch erst am Starten. So genug der Worte, viel Spaß euch beim Tippen und in der Gewitterlotterie und kommt gut in den meteorologischen Herbst.

      Viele Grüße
      Bibertaler

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    • #17969
      Mammatuscloud
      Moderator

      Moin Bibertaler,

      Dank für die herrausragende WB zum letzten Wochenende mit W’s. Da hast Du ja einige spannende Statistiken rausgesucht! 🙂

      Zum Abschluss gibt es nochmal ordentlich Aktion in allen Turnierstädten. In Berlin ist gefühlt alles möglich.

      Gruß Mammatuscloud

    • #17970
      Georg
      Keymaster

      Lieber Alex,

      vielen Dank für die großartige WB mit den interessanten Statistiken zu Wetter, Klima und Wetterturnier.

      Da können wir uns jetzt auf ein pikantes Saisonfinale freuen. Danach wird der Einstieg in den Herbst mit 3 neuen Wetterelementen nicht weniger spannend.

      Ganz herzliche Grüße,
      Georg

    • #17971
      Nikosik
      Moderator

      Hallo Bibertaler,

      danke für die schöne und ausführliche Wetterbesprechung inklusive dem Rückblick auf das Wetterturnier.

      In der letzten Stunde wurde am Flughafen Berlin Brandenburg eine Niederschlagsmenge von 52 l/m² gemessen. Das ist mal eine sportliche Stundenmenge, die in der Wochenendprognose noch spannender wäre.

      Viele Grüße und allen ein gutes Händchen beim letzten Tippwochenende mit der jahrelang gültigen Wertung
      Niko

    • #17972
      Pfingstochse
      Participant

      Lieber Bibertaler,

       

      vielen Dank für die umfangreichen Statistik-Recherchen seit Beginn des Wetterturniers in 2000 bis heute, bevor wir uns von dem alten Regelwerk verabschieden müssen. Danke auch für die Einschätzung der synoptischen Lage. Mal schauen, was uns hier in Berlin morgen erwartet und ob es Sonntag früh nach 06 UTC schon trocken zugeht. Es wird eng um den 06-UTC-Termin herum….

      Im September werde ich an einigen Wochenenden pausieren (was bisher bei mir überhaupt nicht der Fall war – siehe die statistische Auswertung von Alex). Grund: Urlaub, Empfang von Besuch und Teilnahme an Geburtstags- und Jubiläumsfeiern (an verlängerten Wochenenden von Freitag bis Sonntag). Im Oktober dann steige ich voll wieder ein. Diese Pause “gönne” ich mir mal 🙂  …..

      Allen ein schönes WE und beste Grüße aus Teltow…Ralf

    • #17992
      Achentaler
      Participant

      Hallo,

      in Zeiten wie diesen , in denen man sich oft nur fragt wann und wo gibt es die nächsten
      Unwetter. Oft hat man das Gefühl die Wetterkarten sehen ähnlich oder gleich aus wie am Vortag.
      Das Wetter ändert sich wenig und doch passieren heftige lokale Gewitter. Es bleibt die Frage, wie
      werden wir künftig mit dieser Situation fertig? Werden wir neue Ansätze brauchen um lokale
      Unwetter besser einschätzen zu können? Mit dem Wandel des Klimas werden die Unwetter zum Regelfall.
      Hitze da, Überschwemmung dort, Trockenheit, Brände, vieles Resultat eines Wetters
      dem die “Treiber” fehlen. Mit der Übermäßigen Erwärmung der Pole gehen Temperaturgradienten verloren
      welche einst Motor des Wetterwechsels waren. Diese Dinge können wir nicht mehr reparieren,
      aber ein Leben mit der Natur und nicht gegen sie kann zumindest ein Ansatz sein, um diesen Wandel
      zu schaffen. Ein Steuer auf Kriegsgerät soll für Reparaturmaßnahmen die durch den Klimawandel
      nötig werden verwendet werden.

      viele Grüße Peter

    • #18000
      Heiko
      Moderator

      Hallo zusammen,

      vielen Dank für die grandiose Wetterbesprechung an unseren Bibertaler, und für Eure Ergänzungen.

      In Berlin war die Niederschlagsmenge nicht so hoch wie von vielen erwartet, dazu kam am Sonntag die überraschend dichte Wolken- / Hochnebeldecke, und Sommertage nach der meteorologischen Definition sind erst mal nicht in Sicht; gleichwohl pendelt sich die Temperatur in einem für mich angenehmen Bereich ein (so lange der Taupunkt nicht allzu hoch ist), wobei wesentliche Regenmengen in weiter Ferne zu liegen scheinen.

      Viele Grüße,
      Heiko.

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