Reply To: 1. Spieltag im Winter 2022/2023

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#18338
Heiko
Moderator

Hallo in die Runde,

in Berlin fahren nach wie vor / wieder Autos durch die schneefreie Innenstadt, die mit dem kalten Weiß dekoriert sind – in Potsdam beispielsweise liegen wohl ein paar Zentimeter. Gestern hat der Winter meteorologisch angefangen, am 21. Dezember erreicht die Sonne ihren tiefsten Jahresstand, und am zweiten Adventswochenende könnte es am Sonnabend in Berlin leichten Dauerfrost dank der östlichen Strömung am Rand des Hochdruckkomplexes (*) ILJA – ERIK – HORST – GORDON geben, bevor am Sonntag der Einfluss eines Azorentiefs (sic!) von Südwesten soweit zunimmt, dass wohl allmählich mildere Luft herangeführt wird. Über Wetterzustände brauchen / dürfen wir uns ja nicht mehr in der Tabelle äußern (gestern gab es in Berlin abends erst ww=71, dann eher 73 und später mehr 68), aber die Menge könnte gerade morgen interessant werden. Verschiedene Grautöne können bei der Bewölkung erwartet werden, aber schafft es auch mal Blau, sich zu zeigen (und selbst wenn, so tief wie die Sonne steht, stellt sich die Frage, ob im Fall von Wolkenlücken diese die Sonnenscheindauer über 0 steigen lassen)?

* Auf der heutigen Analysekarte des DWD featuring Berliner Wetterkarte (verfällt: https://wind.met.fu-berlin.de/loops/DWD_Karten/ana_bwk_na_p_000_000.gif, keine Zeit zum Bild-Einbasteln) sind die vier genannten Namen von Antizyklonen über Nordrussland, Westrussland, Nordschweden und Großbritannien zu sehen, wobei in der 5-hPa-Auflösung lediglich ILJA (1050 hPa) und HORST (1040 hPa) eigene abgeschlossene Isobaren haben. Nimmt man die der 1025 hPa, könnte man einen Keil über Rumänien auch noch benennen, wenn man denn wollte, und mit dem 1020-hPa-Ticket käme man bis nach Bulgarien, in die Alpen oder an die Biskaya.

Viele Grüße,
Heiko.

  • This reply was modified 1 year, 7 months ago by Heiko.